Warken beklagt Pöbeleien der AfD gegen weibliche Abgeordnete

1. Dezember 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Herausforderungen im Bundestag Berlin

() – Die Vorsitzende der Frauen Union, Nina Warken (CDU), beklagt Pöbeleien der AfD gegen Parlamentarierinnen. „Von der AfD kommen im Bundestag immer wieder unterirdische Kommentare, gerade gegen weibliche Abgeordnete“, sagte die Bundesgesundheitsministerin dem „Redaktionsnetzwerk „.

Sie sitze im Plenum sehr nah an den Plätzen der AfD und bekomme weit mehr an Äußerungen mit als das, was es ins Protokoll schaffe. „Das sind herablassende, herabwürdigende Kommentare zu Frauen. Und das betrifft nicht nur deren politische Meinung, sondern das Äußere, die Kleidung“, sagte die CDU-Politikerin. „Erschreckende Beleidigungen. Das geht so nicht. Das ist der Würde des Parlaments nicht angemessen.“

Es offenbare auch ein Frauenbild, das nicht zu Deutschland passe. „Wir müssen so ein Verhalten im Parlament gemeinsam ächten. Keine Bundestagsabgeordnete sollte sich davon einschüchtern lassen.“ Parlamentarierinnen unterstützten einander, wenn Kolleginnen im Plenum von der AfD beschimpft würden. Es brauche aber auch insgesamt mehr Solidarität unter Frauen, um gegen Hatespeech und Anfeindungen anzugehen, was auch jenseits des Bundestags ein Problem sei.

Auch sie erlebe das, sagte Warken. „Das sind zum Teil ganz plumpe Dinge, die man ignoriert, aber auch Anfeindungen persönlicher Art, zu Qualifikation, Eignung, Aussehen oder schlicht dazu, dass man eine Frau ist. Das hat heute eine andere Qualität als früher.“ Sie habe aufgehört, jeden Kommentar unter einem Social-Media-Post zu lesen. „Aber manches lässt einen nicht kalt. Der Ton ist rauer geworden und die Hemmschwelle, Bedrohungen, Belästigungen, Beleidigungen zu posten, ist deutlich gesunken. Das ist bedenklich.“

Siehe auch:  1. Bundesliga: Bayern in Hamburg nur unentschieden

Die Bundesgesundheitsministerin steht seit Mai an der Spitze der Frauen Union. Seit 2018 sitzt sie im Bundestag.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nina Warken am 27.11.2025

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Nina Warken beklagt herabwürdigende Kommentare der AfD gegen Parlamentarierinnen.
  • Betroffene Abgeordnete unterstützen sich gegenseitig in solchen Situationen.
  • Warken fordert mehr Solidarität unter Frauen gegen Hatespeech und Anfeindungen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: weibliche Abgeordnete im Bundestag, insbesondere durch Pöbeleien der AfD
  • Region: Deutschland, Bundestag
  • Zeitraum: seit Mai 2023 unter der Leitung von Nina Warken, steigende Aggressivität in Kommentaren in den letzten Jahren

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Pöbeleien und herabwürdigende Kommentare der AfD gegenüber weiblichen Abgeordneten im Bundestag
  • Anfeindungen betreffen sowohl politische Meinungen als auch persönliche Eigenschaften wie Aussehen und Kleidung
  • Zunehmende Gewalt, Bedrohungen und Hatespeech gegen Frauen in der Politik, auch außerhalb des Bundestags

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Verhalten im Parlament soll geächtet werden
  • Unterstützung unter Parlamentarierinnen wird gefordert
  • Solidarität unter Frauen gegen Hatespeech soll gestärkt werden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH