Verdi lehnt Commerzbank-Übernahme durch Unicredit ab
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft in Frankfurt: Verdi gegen Bankübernahme
Frankfurt am Main () – Die Gewerkschaft Verdi lehnt eine Übernahme der Commerzbank durch die italienische Unicredit ab.
„Wir lehnen eine Übernahme der Commerzbank durch die Unicredit ab. Dies tun wir mit Blick auf die Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und insbesondere auf die Arbeitsplätze in Deutschland in beiden Häusern, Hypovereinsbank und Commerzbank“, sagte an Duscheck, Verdi-Bundesfachgruppenleiter Banken, der „Rheinischen Post“. Große Anleger, insbesondere der Bund mit einer Beteiligung von 12 Prozent, trügen nun Verantwortung für den deutschen Mittelstand, für Millionen Privatkunden und nicht zuletzt für Tausende Beschäftigte.
Weiter sagte Duscheck, eine eigenständige Commerzbank sei die beste Ausgangslage für sichere Arbeitsplätze und eine starke Zukunft beider Häuser. Verdi stehe an der Seite der Beschäftigten und kämpfe für den Erhalt von Arbeitsplätzen, um eine starke Präsenz durch Filialen in der Fläche und um betriebliche Mitbestimmung auf Augenhöhe. Die Hypovereinsbank ist eine Tochter von Unicredit.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Commerzbank-Tower (Archiv) |
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