Drei Bundesländer schließen Zukunftsbund für KI in der Verwaltung

7. Mai 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

KI-Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen und Hessen

() – , und haben eine gemeinsame Absichtserklärung zur länderübergreifenden Zusammenarbeit beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der öffentlichen Verwaltung unterzeichnet. Das hat das nordrhein-westfälische Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung am Donnerstag mitgeteilt.

Ziel des sogenannten Zukunftsbundes ist der Aufbau einer leistungsfähigen, sicheren und interoperablen Plattformarchitektur, die eine einheitliche Grundlage für den Einsatz von KI-Anwendungen schafft.

Die Kooperation ist zunächst bis Ende 2028 angelegt. In einem ersten Schritt sollen gemeinsame Standards und Schnittstellen definiert werden, um darauf aufbauend eigene Pilotanwendungen zu entwickeln.

Die Länder setzen dabei auf offene Standards, hohe Anforderungen an Datenschutz und Informationssicherheit sowie auf eine föderal anschlussfähige Infrastruktur, die perspektivisch auch weiteren Ländern und dem Bund offenstehen soll. Die technischen Teams der Länder werden nun eine gemeinsame Roadmap erarbeiten; innerhalb von maximal neun Monaten sollen ein gemeinsamer Architektur- und Standardisierungsrahmen sowie einheitliche Standards für zentrale Schnittstellen definiert sein.

In die Kooperation bringen die Länder jeweils eigene Projekte ein.

Nordrhein-Westfalen steuert die KI-gestützte Verwaltungsassistenz „NRW.Genius“ bei, Baden-Württemberg die Referenzarchitektur „KIVA“ und den KI-Assistenten „F13“, Hessen den KI-Assistenten „AIGude“. Die Minister der drei Länder betonten die Bedeutung von digitaler Souveränität, gemeinsamen Standards und einem rechtskonformen sowie verantwortungsvollen Einsatz der Technologie.

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Datenschutz, Informationssicherheit und die Einhaltung der europäischen KI-Verordnung sollen berücksichtigt werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Roboter (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg unterzeichnen Absichtserklärung zur länderübergreifenden Zusammenarbeit bei KI in der Verwaltung.
  • Kooperation bis Ende 2028, erstmalige Definition gemeinsamer Standards und Schnittstellen.
  • Einbringung eigener Projekte: NRW mit „NRW.Genius“, Baden-Württemberg mit „KIVA“ und „F13“, Hessen mit „AIGude“.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg
  • Kooperation bis Ende 2028
  • Standards und Schnittstellen innerhalb von maximal neun Monaten definieren

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Zusammenarbeit zur Nutzung von KI in der öffentlichen Verwaltung
  • Ziel ist eine einheitliche Plattformarchitektur mit offenen Standards
  • Fokus auf Datenschutz, Informationssicherheit und föderale Anschlussfähigkeit

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur länderübergreifenden Zusammenarbeit beim Einsatz von KI in der öffentlichen Verwaltung
  • Entwicklung einer gemeinsamen Roadmap zur Definition von Standards und Schnittstellen innerhalb von neun Monaten
  • Einführung eigener KI-Projekte aus den Ländern in die Kooperation, um Pilotanwendungen zu entwickeln
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