Thüringen verzeichnet erstmals seit zehn Jahren wieder negatives Wanderungssaldo

7. Mai 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

Wanderungsbewegungen in Thüringen 2023

() – hat im vergangenen Jahr erstmals seit 2016 wieder einen negativen Wanderungssaldo verzeichnet. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilte, standen 50.821 Zuzügen über die Landesgrenze 51.511 Fortzüge gegenüber, woraus sich ein Wanderungsverlust von 690 Personen ergab.

Im Jahr 2024 hatte der Freistaat noch ein Plus von 4.515 Personen aufgewiesen, der Rückgang beträgt damit 5.205 Personen.

Ursächlich für die negative Bilanz ist demnach ein deutlicher Rückgang der Zuzüge um 6.966 Personen oder 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Zahl der Fortzüge mit einem Minus von 1.761 Personen oder 3,3 Prozent weniger stark sank. Gegenüber den anderen Bundesländern wies Thüringen wie in den Vorjahren einen negativen Saldo von minus 6.051 Personen auf.

Die größten Verluste gab es gegenüber Nordrhein-Westfalen (minus 1.285 Personen), (minus 1.081 Personen) und Bayern (minus 742 Personen).

Der positive Wanderungssaldo gegenüber dem Ausland belief sich auf 5.361 Personen, reichte aber nicht aus, um die Binnenwanderungsverluste auszugleichen. Die höchsten Zuzugsüberschüsse aus dem Ausland verzeichnete Thüringen mit der (plus 1.595 Personen), (plus 1.239 Personen) und Indien (plus 1.084 Personen).

Siehe auch:  Wetterbericht für Sachsen (26.01.2026)

Die Zahl der Zuzüge aus dem Ausland sank im Vergleich zu 2024 um 19,5 Prozent.

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Negativer Wanderungssaldo in Thüringen von 690 Personen im Jahr 2023.
  • Rückgang der Zuzüge um 6.966 Personen oder 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • Höchste Zuzüge aus dem Ausland kamen aus der Ukraine, Syrien und Indien.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Thüringen, negative Wanderungssaldo von 690 Personen
  • Rückgang der Zuzüge um 12,1 Prozent, Fortzüge sanken um 3,3 Prozent
  • Positive Wanderungssaldo aus dem Ausland: 5.361 Personen, größte Zuzüge aus Ukraine, Syrien, Indien

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rückgang der Zuzüge um 6.966 Personen oder 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
  • Rückgang der Zuzüge aus dem Ausland um 19,5 Prozent
  • Negative Bilanz im Vergleich zu anderen Bundesländern (minus 6.051 Personen)

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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