Henkel schließt Preiserhöhungen bei Konsumgütern nicht aus

7. Mai 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Henkel erwägt Preiserhöhungen in Düsseldorf

() – Henkel-Chef Carsten Knobel schließt Preiserhöhungen für Konsumenten im kommenden Jahr nicht aus. Grund dafür seien steigende Materialkosten, sagte Knobel den TV-Sendern RTL und ntv am Donnerstag.

Die Materialpreise des Konzerns befänden sich derzeit im hohen einstelligen Bereich. Dies entspreche zusätzlichen Belastungen von 400 bis 500 Millionen Euro. Henkel reagiere mit Gegenmaßnahmen: Man verhandle mit Lieferanten über andere Preise, bringe Preisveränderungen in den Markt und arbeite an weiteren Kosteneinsparmaßnahmen.

Im Industriegeschäft seien Preisanpassungen bereits umgesetzt worden. „Im Klebstoffbereich ist das bereits der Fall, bereits im ersten Quartal haben wir Preiserhöhungen mit unseren Kunden umsetzen müssen“, so der Manager.

Im Konsumentengeschäft gestalte sich dies schwieriger, da die finanzielle Lage vieler Verbraucher angespannt sei. „Die Konsumenten stehen natürlich auch unter erheblichem Druck, was ihren Einkommen angeht“, sagte Knobel. Daher setze Henkel hier vor allem auf selektive Anpassungen in Verbindung mit Innovationen. „Es geht dort um selektive Preiserhöhungen, die vor allem damit verbunden sind, wenn wir Innovationen in den Markt bringen“, erklärte er.

Zugleich verwies Knobel auf die Unsicherheit der weiteren Entwicklung. Die Lage ändere sich ständig wöchentlich. Eine konkrete Prognose sei derzeit nicht möglich, sagte er. „Das wäre zu früh, darüber zu spekulieren.“ Sollte der Kostendruck jedoch anhalten, werde es auch zu Preiserhöhungen auf der Konsumentenseite kommen müssen in 2026.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Carsten Knobel (Archiv)

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  • Preiserhöhungen für Konsumenten im kommenden Jahr nicht ausgeschlossen
  • Materialpreise im hohen einstelligen Bereich, zusätzliche Belastungen von 400 bis 500 Millionen Euro
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  • Preiserhöhungen 2026 möglich
  • Zusätzliche Belastungen von 400 bis 500 Millionen Euro durch steigende Materialkosten

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  • bereits umgesetzte Preisanpassungen im Industriegeschäft, insbesondere im Klebstoffbereich
  • unsichere wirtschaftliche Lage der Konsumenten, die unter Druck stehen, daher selektive Preiserhöhungen in Verbindung mit Innovationen
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