Landesregierung stellt neue Inklusionsstrategie vor

8. Mai 2026

Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Bildungspolitik in Mecklenburg-Vorpommern

() – Bildungsministerin Simone hat im Landtag die Pläne zur Neuausrichtung der Inklusionsstrategie in vorgestellt, teilte das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung mit. Landesregierung, Landkreise, Kommunen und Bildungspartner hatten sich zuvor in einem breiten Austausch auf die Eckpunkte verständigt.

Die Strategie sieht Angebote für leistungsschwächere, aber auch leistungsstarke Schüler vor.

Ziel ist es, die Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen bis zum Jahr 2035 mit anderen Schularten zu verbinden. Entgegen der bisherigen Planung wird die Möglichkeit für eine organisatorische Verbindung mit anderen Schularten geschaffen, wobei die Entwicklung von Schulzentren unterstützt wird.

Wesentlich ist die Garantie, dass Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen auch über das Jahr 2035 hinaus in eigenständigen Klassen lernen können. Das Wunsch- und Wahlrecht der Eltern bleibt erhalten, sodass sie weiterhin entscheiden können, ob ihre Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit anderen Schülern in einer Klasse lernen oder eine eigenständige Förderschulklasse besuchen.

Im Fokus der Reform stehen die Berufsorientierung und ein starker Praxisbezug.

An den Förderschulen Lernen wird in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 das Fach Handwerk eingeführt, in der Jahrgangsstufe 9 ein wöchentlicher Praxislerntag. Die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung soll ausgebaut werden.

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Flexible Lerngruppen und Schulwerkstätten werden erweitert, und mit dem neuen Unterrichtsangebot Lebenspraxis setzt die Landesregierung auf eine stärkere Vorbereitung junger Menschen auf den Alltag. Auch die Förderung leistungsstarker Schüler wird ausgebaut, unter anderem durch bestehende Schwerpunktangebote an Spezialgymnasien und Profilschulen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinder in einer Schule (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Neuausrichtung der Inklusionsstrategie in Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt
  • Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen sollen bis 2035 mit anderen Schularten verbunden werden
  • Einführung des Fachs Handwerk in Jahrgangsstufen 5 bis 8 an Förderschulen Lernen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Schüler mit Förderschwerpunkt Lernen, bis 2035
  • Landesregierung, Landkreise, Kommunen, Bildungspartner
  • Einführung neuer Unterrichtsangebote wie Handwerk und Lebenspraxis, Unterstützung für emotionale und soziale Entwicklung

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Neuausrichtung der Inklusionsstrategie in Mecklenburg-Vorpommern
  • Verbindung von Förderschulen mit anderen Schularten bis 2035
  • Einführung praxisorientierter Fächer und Unterstützung leistungsschwacher sowie leistungsstarker Schüler
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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