Junge Gruppe will Rentenpaket weiter nicht zustimmen
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Rentenpolitik im Bundestag: CDU-Streit in Berlin
Berlin () – Die Junge Gruppe der Union im Bundestag hält das Rentenpaket der Bundesregierung weiter für „nicht zustimmungsfähig“. Man bleibe bei der inhaltlichen Ablehnung, hieß es in einer am Montag verbreiteten Erklärung.
Trotz der bevorstehenden Abstimmung im Bundestag in dieser Woche werde jedes Mitglied der Gruppe individuell entscheiden, wie es abstimmen werde, auch im Hinblick auf den „Koalitionsfrieden und die weitere Regierungsarbeit“, hieß es weiter.
Die Junge Gruppe, die aus 18 Mitgliedern besteht, droht bereits länger mit einer Ablehnung des Gesetzentwurfs, der eine Haltelinie des Rentenniveaus bis 2031 von 48 Prozent des Durchschnittslohns vorsieht. Die Koalition aus CDU, CSU und SPD verfügt über eine Mehrheit von zwölf Stimmen. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann äußerte sich am Montag nicht zu den möglichen Konsequenzen, falls die Abstimmung scheitern sollte. Die SPD hatte zuvor auf Koalitionstreue gepocht.
Die Spitzen der drei Regierungsparteien argumentieren, dass das von der SPD gewünschte Haltelinien-Gesetz nur ein Teil eines umfassenderen Rentenpakets sei. Die CSU will darin die Erhöhung der Mütterrente durchsetzen, während die CDU die Aktivrente für freiwilliges Arbeiten über das gesetzliche Renteneintrittsalter hinaus sowie eine Frühstartrente für den Aufbau einer kapitalgedeckten Altersversorgung anstrebt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Die Renten-Rebellen von der CDU am 01.12.2025 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Junge Gruppe der Union hält Rentenpaket für "nicht zustimmungsfähig"
- Abstimmung im Bundestag erfolgt individuell von Mitgliedern der Jungen Gruppe
- Haltelinie des Rentenniveaus bis 2031 von 48 Prozent des Durchschnittslohns vorgesehen
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Junge Gruppe der Union im Bundestag (18 Mitglieder) bleibt bei Ablehnung des Rentenpakets
- Rentenniveau soll bis 2031 bei 48 Prozent des Durchschnittslohns gehalten werden
- Abstimmung im Bundestag diese Woche, mögliche Folgen für Koalitionsfrieden und Regierungsarbeit unklar
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Junge Gruppe der Union sieht Rentenpaket der Bundesregierung als nicht zustimmungsfähig
- Individuelle Abstimmung der Mitglieder angesichts des Koalitionsfriedens und Regierungsarbeit
- Unterschiedliche Forderungen innerhalb der Koalition, wie Mütterrente und Aktivrente
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Junge Gruppe der Union lehnt Rentenpaket der Bundesregierung ab
- Abstimmung im Bundestag steht bevor, Mitglieder entscheiden individuell
- Koalition betont, dass das Haltelinien-Gesetz Teil eines umfassenderen Rentenpakets ist
- Sachsen schafft Widerspruchsverfahren in 26 Bereichen ab - 4. Mai 2026
- CDU und Grüne fordern mehr Sicherheit im Straßenverkehr - 4. Mai 2026
- ADAC: April teuerster Tankmonat aller Zeiten - 4. Mai 2026
