Jeder Zehnte in Deutschland von Cyberkriminalität betroffen

11. Mai 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Cyberkriminalität in Deutschland: Aktuelle Entwicklungen

() – Jeder zehnte Bürger in ist im vergangenen Jahr von Cyberkriminalität betroffen gewesen. Das geht aus dem Cybersicherheitsmonitor 2026 des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) hervor, der am Montag veröffentlicht wurde. Häufigster Tatbestand war demnach Betrug beim Onlineshopping.

BSI-Präsidentin Claudia Plattner sagte, dass Cybersicherheit im Alltag der Verbraucher einfacher und verständlicher werden müsse. „Viele Menschen wollen sich sicher online bewegen, brauchen dafür aber niedrigschwellige Informationen.“ Diese würden bereitgestellt, indem Anleitungen für Sicherheitsmaßnahmen im digitalen Alltag angeboten und Lehrkräfte befähigt würden, das Thema in ihren Unterricht zu integrieren. Hersteller und Anbieter digitaler Geräte und Anwendungen müssten zudem sichere Produkte und Dienste zum Standard machen.

Stefanie Hinz, Landespolizeipräsidentin und Vorsitzende des ProPK, sagte, dass Cyberkriminalität längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei. Um den Methoden der Täter den Boden zu entziehen, mache die Polizei deren Vorgehensweisen transparent. „Das Zusammenspiel aus Prävention, Aufklärung und entschlossenem Vorgehen der Strafverfolgungsbehörden trägt entscheidend dazu bei, den digitalen Raum sicherer zu machen.“

Besonders häufig erlebten Betroffene im Vorjahr Betrug beim Onlineshopping sowie -banking, Fremdzugriffe auf Online-Accounts und Phishing. Zugleich zeigen sich deutliche Lücken beim Schutzverhalten: Nur 14 Prozent informieren sich regelmäßig über Cybersicherheit, während sich 40 Prozent nur hin und wieder damit beschäftigen. Unter den gängigen Schutzmaßnahmen sind zudem nur starke Passwörter sowie Antivirenprogramme mehr als der Hälfte der Befragten (55 bzw. 54 Prozent) überhaupt bekannt. Die Folgen von Cyberkriminalität sind für Betroffene jedoch oft spürbar: 88 Prozent berichten von einem Schaden, ein Drittel von finanziellen Verlusten (33 Prozent).

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Jeder zehnte Bürger in Deutschland war 2022 von Cyberkriminalität betroffen.
  • Häufigster Tatbestand war Betrug beim Onlineshopping.
  • Nur 14 Prozent der Befragten informieren sich regelmäßig über Cybersicherheit.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Jeder zehnte Bürger in Deutschland
  • Häufigster Tatbestand: Betrug beim Onlineshopping, Frequentierung der Cyberkriminalität in der Gesellschaft
  • Schutzverhalten: Nur 14% informieren sich regelmäßig, 40% gelegentlich, 88% berichten von Schäden

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Jeder zehnte Bürger in Deutschland betroffen von Cyberkriminalität im letzten Jahr.
  • Häufigster Tatbestand: Betrug beim Onlineshopping.
  • Mangelndes Bewusstsein für Cybersicherheit und unzureichende Nutzung von Schutzmaßnahmen.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bereitstellung von Anleitungen für Sicherheitsmaßnahmen im digitalen Alltag
  • Befähigung von Lehrkräften zur Integration von Cybersicherheit im Unterricht
  • Transparenz über die Vorgehensweisen von Tätern durch die Polizei
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