Bankraub in Sinzig: Täter entkommen vor Polizeieintreffen
Regional - Rheinland-Pfalz - aktuelle Fakten und Einordnung
Kriminalität in Sinzig: Banküberfall und Ermittlungen
Sinzig () – Die Staatsanwaltschaft und die Kriminaldirektion Koblenz haben neue Details zu den polizeilichen Einsatzmaßnahmen vom 8. Mai in Sinzig mitgeteilt. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand habe sich ein Täter unter Vorhalt einer Schusswaffe eines Bankmitarbeiters und eines Mitarbeiters einer Geldtransportfirma bemächtigt und die beiden im Tresorraum eingesperrt.
Ob es weitere Tatbeteiligte gab, sei noch unklar.
Die Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass der oder die Täter sich bereits vor Eintreffen der Polizei mit dem erbeuteten Bargeld entfernt hatten. Eine Flucht nach der Umstellung der Bank durch Einsatzkräfte sei auszuschließen.
Die zunächst erlangten Erkenntnisse und Zeugenaussagen hätten befürchten lassen, dass sich neben den eingesperrten Personen auch die Täter noch in der Bank befänden, weshalb umfassende polizeitaktische Maßnahmen in großem Umfang getroffen wurden.
Die Beschreibung zumindest eines Täters beschränkt sich auf eine Körpergröße von 180 Zentimetern und eine zur Tat getragene, netzähnliche, weiße Kopfbedeckung. Zur Tatbeute können aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben gemacht werden.
Das Verfahren wird wegen schwerer räuberischer Erpressung und Freiheitsberaubung geführt. Personen, die Beobachtungen im Kontext der Geschehnisse gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Koblenz zu melden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiauto (Archiv) |
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- Täter hatte eine Schusswaffe und sperrte zwei Personen im Tresorraum ein
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- betrifft Bankmitarbeiter und Geldtransportfirma
- Region: Sinzig, Koblenz
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