Grüne fordern mehr Schutz für queere Menschen in Berlin

15. Mai 2026

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Maßnahmen für queere Menschen in Berlin

() – Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus hat anlässlich des Internationalen Tags gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) am 17. Mai mehr Maßnahmen zum Schutz queerer Menschen gefordert. Das hat Fraktionsvorsitzender Werner Graf am Freitag mitgeteilt.

Graf erklärte, queerfeindliche Gewalt und Hass nähmen auch in Berlin zu.

Angriffe, Hetze und Bedrohungen auf queere Menschen oder Einrichtungen dürften niemals zur Normalität werden. Deshalb brauche es mehr Schutz, mehr Sichtbarkeit und starke queere Strukturen in allen Bezirken.

Konkret fordern die Grünen, queere Infrastruktur dauerhaft abzusichern und Safer Spaces in der ganzen Stadt zu erhalten und auszubauen.

In jedem Bezirk solle mindestens ein queerer Ort bestehen, etwa ein Zentrum, Jugendclub oder Familienzentrum. Zudem sollen Polizei und Justiz im Umgang mit queerfeindlicher Gewalt besser geschult und queere Bildungsarbeit gestärkt werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Abgeordnete der Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind queere Menschen in Berlin
  • Forderung nach mindestens einem queeren Ort pro Bezirk
  • Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie am 17. Mai als relevante Frist

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Anstieg queerfeindlicher Gewalt und Hass in Berlin
  • Notwendigkeit, queerfeindliche Angriffe, Hetze und Bedrohungen nicht zu normalisieren
  • Forderung nach sicherer Infrastruktur und Unterstützung für queere Menschen in allen Bezirken

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Queere Infrastruktur dauerhaft absichern und Safer Spaces erhalten sowie ausbauen
  • In jedem Bezirk mindestens ein queerer Ort einrichten
  • Polizei und Justiz im Umgang mit queerfeindlicher Gewalt besser schulen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH