Linke fordert Azubiwerk für Thüringen
Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung
Ausbildungspolitik in Thüringen gefordert
Erfurt () – Die Linke im Thüringer Landtag hat die Einrichtung eines Azubiwerks für das Bundesland gefordert. Das hat die Fraktion am Freitag mitgeteilt.
Ein solches Werk solle Auszubildende ähnlich unterstützen wie das Studierendenwerk die Studenten.
Die fast 26.500 Auszubildenden in Thüringen hätten mit Wohnraummangel, steigenden Mieten und hohen Lebenshaltungskosten zu kämpfen, heißt es in der Mitteilung. Linda Stark, Sprecherin für Ausbildungspolitik der Linksfraktion, erklärte, Auszubildende verdienten denselben Rückhalt wie Studierende.
München, Hamburg und Bremen hätten mit einem Azubiwerk bereits positive Erfahrungen gemacht, Schleswig-Holstein ziehe nun nach. In Thüringen sei die Einrichtung zwar im Landeshaushalt beschlossen, lasse aber auf sich warten.
Ministerpräsident Mario Voigt hatte am 1. Mai auf einer DGB-Kundgebung eine Ausbildungskammer angekündigt.
Stark betonte, es sei ihr egal, wie das Unterstützungsangebot letztlich heiße. Notwendig sei ein klarer Fahrplan für den Aufbau gemeinsam mit dem DGB. Zudem müsse das Angebot auch die wachsende Zahl ausländischer Auszubildender berücksichtigen.
Die Linke sehe das Azubiwerk auch als Wirtschaftsförderung für Thüringen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Linken-Parteitag (Archiv) |
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