Forschungsministerin Bär will US-Wissenschaftler anlocken

15. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Wissenschaftspolitik in Deutschland: US-Forscher anwerben

() – Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) will mehr US-Wissenschaftler nach locken. Man habe mit der Wissenschaftsfreiheit ein wichtiges Argument im Rennen um die besten Wissenschaftler, sagte sie dem Sender „Welt TV“.

Bär machte klar, dass Deutschland auch aktiv um amerikanische Forscher werbe und verwies auf das „1.000-Köpfe-Plus-Programm“. Mit diesem habe die Bundesregierung dafür gesorgt, dass internationale Wissenschaftler die Möglichkeit hätten, in Deutschland zu forschen.

Damit habe man auch schon US-Forscher für Deutschland gewinnen können. „Wir haben von den tausend, die wir angepeilt haben, Stand jetzt sogar schon 300, auch aus den Vereinigten Staaten, weil Deutschland etwas hat, was fast kein anderes Land auf der Welt hat, nämlich im Grundgesetz die Wissenschaftsfreiheit fest verankert“, so Bär. Sie fügte hinzu: „Internationale Forscher sind bei uns sehr, sehr wohl willkommen.“

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte sich unterdessen auf dem Katholischen Kirchentag kritisch zur Ausbildung in den USA geäußert. Er würde seinen Kindern „heute nicht empfehlen, in die USA zu gehen, dort ausgebildet zu werden und dort zu arbeiten, einfach weil sich dort plötzlich ein gesellschaftliches Klima entwickelt hat“, so Merz. Außerdem hätten selbst die Bestausgebildeten in den USA Schwierigkeiten, einen Job zu finden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Dorothee Bär (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundesforschungsministerin Dorothee Bär will mehr US-Wissenschaftler nach Deutschland locken.
  • Deutschland hat bereits 300 US-Forscher im Rahmen des "1.000-Köpfe-Plus-Programms" gewonnen.
  • Bundeskanzler Friedrich Merz kritisiert die Ausbildung in den USA und empfiehlt seinen Kindern nicht, dort zu studieren.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • US-Wissenschaftler, international
  • Ziel: 1.000 Wissenschaftler, aktuelle Zahl: 300
  • Region: Deutschland, spezifische Zielgruppe: amerikanische Forscher

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Bundesforschungsministerin Dorothee Bär will US-Wissenschaftler nach Deutschland locken.
  • Deutschland bietet Wissenschaftsfreiheit im Grundgesetz als wichtiges Argument.
  • Kritik an der Ausbildungssituation und dem gesellschaftlichen Klima in den USA von Bundeskanzler Friedrich Merz.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Aktive Werbung für amerikanische Forscher durch die Bundesregierung
  • Durchführung des "1.000-Köpfe-Plus-Programms" zur Gewinnung internationaler Wissenschaftler
  • Festigung der Wissenschaftsfreiheit als attraktives Argument für Forscher in Deutschland
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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