Warnstreiks bei IKEA in Niedersachsen und Bremen
Bremen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaftliche Herausforderungen für IKEA-Beschäftigte in Niedersachsen
Hannover () – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten von IKEA in Niedersachsen und Bremen zu ganztägigen Warnstreiks am Samstag aufgerufen.
Dies teilte die Gewerkschaft mit, nachdem die ersten Verhandlungsrunden mit dem Handelsverband Niedersachsen-Bremen ohne Ergebnis geblieben sind. Betroffen sind sechs der insgesamt sieben IKEA-Häuser im Landesbezirk Niedersachsen-Bremen, darunter die Standorte in Bremerhaven, Oldenburg, Brinkum, Großburgwedel, Hannover und Osnabrück.
Die Streikversammlungen finden jeweils vor den betroffenen IKEA-Häusern statt.
Verdi verweist auf die anhaltende Belastung der Beschäftigten durch steigende Lebenshaltungskosten. Im April lag die Inflation in Niedersachsen bei 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, während sich die Energiepreise um 11 Prozent erhöht haben.
Diese Entwicklungen hätten direkte Auswirkungen auf den Alltag der Beschäftigten, von denen mehr als 60 Prozent in Teilzeit arbeiteten, häufig Frauen und viele alleinerziehend seien.
Die Gewerkschaft fordert eine tabellenwirksame Erhöhung der Löhne und Gehälter um 7 Prozent, mindestens jedoch um 225 Euro. Zudem setzt sich Verdi für einen rentenfesten Mindeststundenlohn von 14,90 Euro und eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro ein.
Die Laufzeit der Tarifverträge soll 12 Monate betragen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | IKEA-Filiale (Archiv) |
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- Laufzeit der geforderten Tarifverträge soll 12 Monate betragen
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