Warken: Ebola-Pandemie "nahezu ausgeschlossen"

17. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Deutschland und Ebola-Ausbruch

() – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) stuft die Gefahr einer weltweiten Ebola-Pandemie als „nahezu ausgeschlossen“ ein. Das sagte sie am Sonntag im „Bericht aus Berlin“ des ARD-Hauptstadtstudios.

Anlass ist ein sich schnell ausbreitender Ebola-Ausbruch in der DR und in . Die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufene internationale Gesundheitsnotlage diene vor allem dazu, die Behörden vor Ort zu unterstützen, so Warken. Die WHO wolle mit dem Schritt die Kommunikation mit der Bevölkerung erleichtern und Maßnahmen zur Eindämmung koordinieren. Hintergrund sei unter anderem ein bevorstehendes Großereignis mit bis zu zwei Millionen Teilnehmern in der Region. Zudem zirkuliere derzeit ein Ebola-Stamm, gegen den es bislang weder Impfstoffe noch antivirale Therapien gebe.

Für sieht die Ministerin derzeit keinen unmittelbaren Handlungsbedarf. „Das Risiko für die deutsche Bevölkerung ist als äußerst gering einzuschätzen“, sagte Warken. Es gebe bislang auch keine Hilfsanfragen aus den betroffenen Ländern. Deutschland könne aber bei Bedarf etwa durch das Robert-Koch-Institut für Tropenmedizin Unterstützung leisten.

In Genf werde derzeit darüber beraten, wie internationale Reaktionen auf Krankheitsausbrüche verbessert und die Entwicklung von Impfstoffen beschleunigt werden könne, sagte Warken weiter. Dabei gehe es auch um Regelungen im Zusammenhang mit dem Pandemieabkommen der WHO.

Siehe auch:  Grüne pochen auf Bundestagsmitwirkung bei Ukraine-Darlehen
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nina Warken (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken stuft die Gefahr einer weltweiten Ebola-Pandemie als "nahezu ausgeschlossen" ein.
  • Ein Ebola-Ausbruch in der DR Kongo und Uganda führt zur Ausrufung einer internationalen Gesundheitsnotlage durch die WHO.
  • Deutschland sieht keinen unmittelbaren Handlungsbedarf und hat bisher keine Hilfsanfragen erhalten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betrifft: Bürger in der DR Kongo und Uganda, internationale Gesundheitssituation
  • Gefährdung: Keine unmittelbare Gefahr für Deutschland, Risiko für die deutsche Bevölkerung äußerst gering
  • Zukünftige Planung: Unterstützung durch Deutschland bei Bedarf, Beratung für Impfstoffentwicklung in Genf

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ebola-Ausbruch in der DR Kongo und Uganda
  • Fehlende Impfstoffe und antivirale Therapien für den zirkulierenden Ebola-Stamm
  • Bevorstehendes Großereignis mit bis zu zwei Millionen Teilnehmern in der Region
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH