Umfrage: Zahlungsbereitschaft für KI gestiegen
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft: Entwicklung der KI-Zahlungsbereitschaft in Deutschland
Berlin () – Die Zahlungsbereitschaft für Künstliche Intelligenz (KI) ist in Deutschland im vergangenen Jahr gestiegen.
Wie aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom hervorgeht, zahlen mittlerweile 13 Prozent der KI-Nutzer für mindestens eine KI-Anwendung, während es im Vorjahr noch acht Prozent waren. Weitere 29 Prozent können sich vorstellen, künftig auf eine Bezahlversion umzusteigen (2025: 22 Prozent). Eine klare Absage an kostenpflichtige KI erteilen dagegen 49 Prozent, nach 62 Prozent im Vorjahr.
Die Höhe der monatlichen Ausgaben für KI variiert dabei stark: 13 Prozent der zahlenden Nutzer geben unter 10 Euro pro Monat aus, 25 Prozent zwischen 10 und 20 Euro und 43 Prozent zwischen 20 und 30 Euro. Rund ein Fünftel (19 Prozent) gibt sogar 30 Euro oder mehr pro Monat für KI-Anwendungen aus.
Bezahlt wird in erster Linie für eine bessere Leistung. Zwei Drittel (67 Prozent) geben an, mit dem Bezahlmodell Zugang zu leistungsfähigeren KI-Modellen zu bekommen. 55 Prozent erhoffen sich eine bessere Qualität der Ergebnisse, 51 Prozent eine größere technische Stabilität und 30 Prozent eine höhere Geschwindigkeit.
Wichtig sind den zahlenden Nutzern aber auch Funktionsumfang und Komfort: 40 Prozent zahlen für zusätzliche Funktionen, 36 Prozent legen Wert auf weniger oder gar keine Nutzungsbegrenzungen, 33 Prozent auf einen Kundensupport und 22 Prozent wollen keine Werbung in ihrer KI-Anwendung. 38 Prozent sind auch aufgrund eines besseren Datenschutzes auf eine kostenpflichtige KI-Version umgestiegen.
Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research durchgeführt hat. Dabei wurden 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 579 Personen, die KI nutzen. Die Befragung fand im Zeitraum von der achten bis zur elften Kalenderwoche 2026 statt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | KI-Nutzung am Arbeitsplatz |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Zahlungsbereitschaft für Künstliche Intelligenz in Deutschland gestiegen; 13% der Nutzer zahlen jetzt für KI-Anwendungen (Vorjahr: 8%).
- 49% der Befragten erteilen eine klare Absage an kostenpflichtige KI, nach 62% im Vorjahr.
- 43% der zahlenden Nutzer geben zwischen 20 und 30 Euro pro Monat für KI-Anwendungen aus.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- 13 Prozent der KI-Nutzer in Deutschland zahlen für mindestens eine KI-Anwendung
- 29 Prozent der Nutzer können sich vorstellen, 2025 auf eine Bezahlversion umzusteigen
- Umfragebasis: 1.003 Personen ab 16 Jahren, Befragungszeitraum: 8. bis 11. Kalenderwoche 2026
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Steigende Zahlungsbereitschaft für KI-Anwendungen in Deutschland
- Verbesserte Leistung, Qualität und Stabilität als Hauptgründe für Bezahlversionen
- Wachsende Nachfrage nach zusätzlichen Funktionen und besserem Datenschutz
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Keine Angabe
- Vermisste Frau in Wirft tot aufgefunden – Ex-Freund festgenommen - 30. Mai 2026
- Vier Verletzte bei Auffahrunfall in Mannheim - 30. Mai 2026
- FDP-Vize Krane soll unter Strack-Zimmermann Generalsekretär werden - 30. Mai 2026
