34-Jähriger nach Polizeieinsatz im Psychiatrischen Zentrum Nordbaden verstorben
Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Ermittlungen nach Todesfall in Wiesloch
Wiesloch () – Ein 34-jähriger Patient ist nach einem Einsatz von Polizeibeamten im Psychiatrischen Zentrum Nordbaden verstorben. Das teilten die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das LKA am Montag mit.
Der Mann befand sich seit mehreren Wochen in freiwilliger Unterbringung im PZN und zeigte am 17. Mai gegen 23:25 Uhr aggressives Verhalten.
Mehrere Pflegekräfte und die Stationsärztin versuchten zunächst, den Patienten zu beruhigen und zu fixieren. Als der Patient sich mit großer Kraftanstrengung wehrte, wurden Beamte des Polizeireviers Wiesloch zur Unterstützung angefordert.
Nach dem Eintreffen der Polizei kam es zur Anwendung unmittelbaren Zwangs, um den Patienten zu fixieren. Während dieses Vorgangs kollabierte der Mann und wurde reanimationspflichtig.
Trotz sofortiger ärztlicher Hilfe konnte der Patient um 00:34 Uhr nur noch tot festgestellt werden.
Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob sich die an der Fixierung beteiligten Personen wegen fahrlässiger Tötung strafbar gemacht haben. Eine Obduktion zur Klärung der Todesursache wurde bereits in Auftrag gegeben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
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