Sachsen stellt sich auf sinkende Schülerzahlen ein

19. Mai 2026

Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung

Bildungspolitik Sachsen: Lehrerbedarf bis 2040

() – Das Sächsische Staatsministerium für Kultus hat die Lehrerbedarfsprognose für öffentliche Schulen in bis 2040 vorgestellt. Kultusminister Conrad Clemens erklärte, dass mit mehr Sachkunde und Sport sowie der Einführung der Klassenstunde das Bildungsangebot im Freistaat gestärkt wird.

Bei sinkenden Schülerzahlen werden künftig auch weniger Lehrkräfte benötigt. Gleichzeitig soll ein Puffer geschaffen werden, um Lehrkräfte zu entlasten und die Bildungsqualität zu erhöhen.

In den nächsten vier Jahren wird zunächst von einem gleichbleibenden Lehrkräftebedarf ausgegangen.

Ab dem Schuljahr 2031/2032 wird jedoch ein deutlicher Rückgang der Schülergesamtzahl und des daraus resultierenden Lehrkräftebedarfs erwartet. Bis zum Schuljahr 2040/2041 wird ein Rückgang von etwa 80.000 Schülern prognostiziert, was zu einem Verlust von 4.600 Lehrstellen führen wird.

Die Lehrerbedarfsprognose berücksichtigt verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der Bildungsqualität, darunter die Erhöhung der Stundentafel in Klassenstufe 3 und die Einführung zusätzlicher Sportstunden.

Besonders an Grundschulen wird ein Rückgang der Schülerzahlen von bis zu 25 Prozent erwartet, während an berufsbildenden Schulen ein Anstieg bis 2033/2034 prognostiziert wird.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinder in einer Schule (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Lehrerbedarfsprognose bis 2040 veröffentlicht
  • Rückgang von etwa 80.000 Schülern und 4.600 Lehrstellenverlust bis 2041 erwartet
  • Erhöhung der Stundentafel und zusätzliche Sportstunden geplant

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Lehrer, Schüler, Schulen in Sachsen
  • Rückgang um 80.000 Schüler bis 2040, Verlust von 4.600 Lehrstellen
  • Rückgang der Schülerzahlen an Grundschulen um bis zu 25 Prozent, Anstieg an berufsbildenden Schulen bis 2033/2034

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rückgang der Schülerzahlen um etwa 80.000 bis 2040
  • Abnahme des Lehrkräftebedarfs um 4.600 Stellen
  • Einführung zusätzlicher Fächer und Stunden zur Stärkung der Bildungsqualität

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Stärkung des Bildungsangebots durch mehr Sachkunde und Sport sowie Einführung der Klassenstunde
  • Schaffung eines Puffers zur Entlastung der Lehrkräfte und Erhöhung der Bildungsqualität
  • Prognose eines Rückgangs von 80.000 Schülern bis 2041, was zu einem Verlust von 4.600 Lehrstellen führt
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