NRW und Schlesien vertiefen Zusammenarbeit für ein resilientes Europa
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Partnerschaft NRW und Schlesien vertiefen
Düsseldorf () – Nordrhein-Westfalen und die polnische Woiwodschaft Schlesien wollen ihre Partnerschaft weiter ausbauen. Das hat die Staatskanzlei am Dienstag mitgeteilt.
Ministerpräsident Hendrik Wüst reiste dazu nach Schlesien, um mehrere Termine zur Vertiefung der Zusammenarbeit wahrzunehmen. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau der Kooperation in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Cybersicherheit, Strukturwandel und europäische Krisenvorsorge.
Neben bilateralen Gesprächen mit dem schlesischen Marschall Wojciech Saługa und einem trilateralen Treffen im Regionalen Weimarer Dreieck mit der französischen Partnerregion Hauts-de-France besuchte Wüst Einrichtungen aus Medizin, Wissenschaft und Forschung.
Dabei ging es unter anderem um das Stanisław Sakiel Burn Treatment Center in Siemianowice Śląskie, eine der führenden Spezialkliniken für Brandverletzungen in Mittel- und Osteuropa. Das Zentrum und die Universitätsklinik Münster wollen Ansätze für eine Zusammenarbeit prüfen, um die Resilienz beider Gesundheitssysteme zu stärken.
Zudem besuchte Wüst das CYBER SCIENCE Silesian Centre for Legal Engineering, Technology and Digital Competence, das mit dem Exzellenzcluster CASA der Ruhr-Universität Bochum den Austausch zur Cybersicherheit nachhaltig stärken will.
Zugleich rief Wüst die Initiative „Botschafterinnen und Botschafter Nordrhein-Westfalen–Schlesien“ ins Leben. Als erste Botschafter begleiten die Reise unter anderem Carsten Cramer, Sprecher der Geschäftsführung von Borussia Dortmund, die Intendantin der Kölner Philharmonie Ewa Bogusz-Moore, der frühere nordrhein-westfälische Minister Christoph Zöpel, der deutsch-polnische Schauspieler und Sänger Mateusz Dopieralski sowie die Künstlerin Alice Musiol. „Partnerschaft entsteht nicht durch Verträge allein, sondern durch Begegnung, Vertrauen und gemeinsame Verantwortung“, sagte Wüst.
Die formelle Zusammenarbeit zwischen NRW und Schlesien begann im Jahr 2000 und wurde zuletzt 2025 um fünf Jahre verlängert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hendrik Wüst (Archiv) |
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