Bayerns Verkehrsminister lehnt jährliche Hauptuntersuchung für Autos ab

3. Dezember 2025

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Verkehrspolitik in Bayern: EU-Vorhaben kritisiert

() – Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) hat sich gegen Pläne der EU-Kommission für eine jährliche Hauptuntersuchung von Pkw und Transportern ab einem Alter von zehn Jahren ausgesprochen. Das teilte das bayerische Verkehrsministerium am Mittwoch mit.

Bernreiter warnte vor zusätzlichen Belastungen für Autofahrer und unnötiger Bürokratie.

Der Minister sagte, dass von einer Verkürzung des Prüfintervalls mehr als 23,4 Millionen Fahrzeuge in betroffen wären. Es sei kein klarer Zusammenhang zwischen technischen Mängeln und Unfallzahlen belegt, während die Kosten für die Autofahrer auf rund 1,8 Milliarden Euro pro Jahr steigen würden.

Bernreiter hatte diese Position bereits in der vergangenen Woche bei einem Treffen mit EU-Verkehrskommissar Adina Vălean in Brüssel vertreten.

Weiter kritisierte der Minister mögliche EU-Eingriffe ins nationale Zulassungsrecht, etwa eine verpflichtende Erfassung der Fahrzeugeigentümer. Dies würde zu erheblichem Verwaltungsaufwand führen, ohne die Verkehrssicherheit zu verbessern.

Zudem warnte Bernreiter vor den Folgen geplanter Lockerungen bei Maßen und Gewichten für schwere Lkw, da zu schwere Fahrzeuge die Sicherheit von Brücken, Straßen und Tunneln gefährden könnten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Christian Bernreiter (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter lehnt jährliche Hauptuntersuchung für Pkw und Transporter ab einem Alter von zehn Jahren ab.
  • Mehr als 23,4 Millionen Fahrzeuge in Deutschland wären betroffen; Kostensteigerung auf rund 1,8 Milliarden Euro pro Jahr für Autofahrer.
  • Kritische Haltung gegenüber möglichen EU-Eingriffen ins nationale Zulassungsrecht und geplanten Lockerungen bei Maßen und Gewichten für Lkw.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: Autofahrer in Deutschland, insbesondere Besitzer von Pkw und Transportern ab 10 Jahren
  • 23,4 Millionen Fahrzeuge betroffen, zusätzliche Kosten von 1,8 Milliarden Euro pro Jahr
  • negative Auswirkungen auf nationale Zulassung und Sicherheitsbedenken bei schweren Lkw

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Gegen die jährliche Hauptuntersuchung ab zehn Jahren, um Belastungen für Autofahrer zu vermeiden
  • Über 23,4 Millionen Fahrzeuge betroffen, keine klare Verbindung zwischen Mängeln und Unfällen
  • Warnung vor EU-Eingriffen ins nationale Zulassungsrecht, erhöhter Verwaltungsaufwand ohne Sicherheitsgewinn

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter spricht sich gegen die EU-Pläne für jährliche Hauptuntersuchungen von älteren Fahrzeugen aus.
  • Er warnt vor zusätzlichen Belastungen und erhöhter Bürokratie für Autofahrer.
  • Bernreiter kritisiert auch mögliche EU-Vorgaben zur Erfassung von Fahrzeugeigentümern und deren Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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