USA planen neue Zölle gegen EU und zahlreiche Staaten

3. Juni 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Spannungen zwischen den USA und EU

Washington () – Die USA haben insgesamt 60 Volkswirtschaften neue Zölle in Höhe von 10 bis 12,5 Prozent angedroht, darunter auch die EU.

Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer begründete die Maßnahme am Mittwoch mit angeblich unzureichenden Anstrengungen dieser Länder, Zwangsarbeit zu bekämpfen. Zu den betroffenen Handelspartnern gehören unter anderem auch das Vereinigte Königreich, und . Die US-Handelsbehörde erklärte, alle genannten Volkswirtschaften hätten es versäumt, ein gesetzliches Verbot für die Einfuhr von Waren, die ganz oder teilweise durch Zwangsarbeit hergestellt wurden, zu erlassen und durchzusetzen.

Greer sagte, dass der Handel mit Ländern, die Waren aus Zwangsarbeit importieren, eine unfaire Konkurrenzsituation für US-Arbeitskräfte schaffe. Die Zölle sollen allerdings nicht sofort in Kraft treten. Einwände können noch bis zum 6. Juli geltend gemacht werden, am 7. Juli soll es dann eine Anhörung geben.

Für viele Beobachter kommt die Ankündigung nicht überraschend. Denn US-Präsident Donald Trump hatte bereits im Februar, als der Oberste Gerichtshof der USA die sogenannten „Liberation Day“-Zölle für unrechtmäßig erklärt hatte, angekündigt, die wegfallenden Zölle auf Basis einer neuen Gesetzesgrundlage ersetzen zu wollen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 60 Volkswirtschaften, einschließlich der EU, wurden mit neuen Zöllen von 10 bis 12,5 Prozent bedroht.
  • Grund für die Maßnahme sind unzureichende Anstrengungen zur Bekämpfung von Zwangsarbeit.
  • Einwände gegen die Zölle können bis zum 6. Juli geltend gemacht werden, Anhörung am 7. Juli.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • 60 Volkswirtschaften betroffen, darunter EU, UK, Kanada, Japan
  • Zölle von 10 bis 12,5 Prozent angedroht
  • Einwände bis 6. Juli, Anhörung am 7. Juli

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ankündigung neuer Zölle aufgrund unzureichender Bekämpfung von Zwangsarbeit durch betroffene Länder
  • Handelsbeauftragter betont unfaire Konkurrenzsituation für US-Arbeiter
  • Zusammenhang mit früheren Zollmaßnahmen und dem Verhalten der US-Regierung unter Präsident Donald Trump

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Ankündigung neuer Zölle von 10 bis 12,5 Prozent für 60 Volkswirtschaften
  • Frist bis 6. Juli für Einwände vor Anhörung am 7. Juli
  • Gesetzliches Verbot für Einfuhr von Waren aus Zwangsarbeit gefordert
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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