Neuer Schwung für mögliches AfD-Verbotsverfahren
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik in Berlin: AfD-Verbot im Gespräch
Berlin () – Die Befürworter eines Verbotsverfahrens gegen die AfD haben wieder Hoffnung, nachdem sich die Berliner CDU diese Woche mit der SPD auf einen Antrag für eine entsprechende Bundesratsinitiative geeinigt hat.
„Das ist ein Durchbruch auf dem Weg zum AfD-Verbot“, sagte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Till Steffen, der sich seit Monaten für ein solches Verfahren einsetzt, dem „Spiegel“. Schon in der vergangenen Legislatur hatte er mit anderen einen entsprechenden Antrag für den Bundestag vorbereitet, für den es bislang aber keine Mehrheit gibt.
„Diesen Mut und diese Entschlusskraft der Demokraten brauchen wir“, lobte Steffen nun die Entscheidung der Berliner Abgeordneten. Er forderte die Innenministerkonferenz auf, sich daran ein Beispiel zu nehmen: Schließlich würde der Beschluss in Berlin und auch der aus Schleswig-Holstein zeigen, „dass die CDU überzeugt werden kann“.
Im Oktober hatte bereits der Kieler Landtag mit breiter Mehrheit aus CDU, Grünen, SPD und SSW die Landesregierung aufgefordert, ein solches Verfahren zu forcieren. Dies würde beinhalten, eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe einzusetzen, um die Belege zusammenzutragen.
Auch Orkan Özdemir, SPD-Abgeordneter aus Berlin, ist der CDU dankbar: „Dass wir diese Schritte gemeinsam mit der CDU Berlin gehen, ist ein wichtiges Zeichen in den Bund und in die Länder.“ Man gehe „bei der Verteidigung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und im Kampf gegen völkischen Rechtsextremismus“ voran.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Logo auf AfD-Parteitag (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Berliner CDU und SPD einigen sich auf Antrag für Bundesratsinitiative zum AfD-Verbot
- Grünen-Politiker Till Steffen bezeichnet Einigung als Durchbruch für AfD-Verbot
- Kieler Landtag fordert ebenfalls die Landesregierung auf, ein Verbotsverfahren zu forcieren
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene: AfD
- Zielgruppen: Demokratische Parteien, Innenministerkonferenz, Allgemeine Öffentlichkeit
- Regionen: Berlin, Schleswig-Holstein
- Zeitraum: Oktober (vorherige Initiative), derzeitige Entwicklungen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Einigung zwischen Berliner CDU und SPD auf Antrag für Bundesratsinitiative gegen AfD
- Vorangegangene Bemühungen um AfD-Verbot ohne Mehrheit im Bundestag
- Breite Unterstützung aus verschiedenen Parteien für ein entsprechendes Verfahren in Schleswig-Holstein
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Einigung zwischen Berliner CDU und SPD auf Antrag für Bundesratsinitiative zum AfD-Verbot
- Forderung nach einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Sammlung von Belegen
- Aufruf an die Innenministerkonferenz, sich ein Beispiel an den Beschlüssen in Berlin und Schleswig-Holstein zu nehmen
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