Feuerwehreinsatz in Langenhahn nach Gasaustritt
Regional - Rheinland-Pfalz - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Gasaustritt in Langenhahn
Langenhahn () – In Langenhahn haben die Feuerwehren am Dienstag, den 2. Juni, einen umfangreichen Einsatz aufgrund eines Gasaustritts aus einem Flüssiggastank durchgeführt. Die Alarmierung erfolgte um 16:34 Uhr, nachdem Anwohner Gasgeruch wahrgenommen hatten, teilte die Feuerwehr am Mittwoch mit.
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass Gas aus einem in die Erde eingelassenen Tank austrat.
Aufgrund der Gefährdungslage wurden zusätzliche Spezialkräfte angefordert, darunter alle drei Teileinheiten des Gefahrstoffzuges des Landkreises Westerwald sowie der DRK-Ortsverein Westerburg.
Zur Sicherung des Einsatzraumes und zum Schutz der Bevölkerung wurden die B255 und die L304 in Langenhahn für den Verkehr voll gesperrt. Mehrere Anwohner in unmittelbarer Nähe des Gastanks wurden gebeten, ihre Häuser zu verlassen und fanden vorübergehend bei Bekannten Unterkunft.
Nach umfangreichen Messungen durch die Spezialkräfte konnten sie jedoch später in ihre Wohnungen zurückkehren.
Da das Leck am Gastank nicht abgedichtet werden konnte, entschied man sich, den Restinhalt des Tanks abzupumpen. Ein spezialisiertes Unternehmen wurde hinzugezogen, um diese Maßnahme durchzuführen.
Um den Gasaustritt zu minimieren, wurde der Domdeckel des Tanks mit Wasser geflutet. Zwei Personen mussten vor Ort behandelt und zur Beobachtung in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert werden, konnten dieses jedoch mittlerweile wieder verlassen.
Der Einsatz der Feuerwehren endete gegen 00:30 Uhr, und die Straßensperrungen wurden aufgehoben. Die Ursache des Gasaustritts ist derzeit noch unklar.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Einsatzstelle (Archiv), Christoph Wenzel, FF Langenhahn via |
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