Dax am Mittag weiter schwach – neue Zollängste belasten

3. Juni 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Dax und Marktentwicklung in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich aufgehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.880 Punkten berechnet, 1,0 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten RWE, Zalando und Eon, am Ende Fresenius, die Deutsche Bank und Mercedes-Benz.

„Zum anhaltenden Hin und Her im Irankrieg gesellt sich jetzt einmal mehr die Strafzolldebatte aus den USA“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Präsident Trump will höhere Zölle gegen Länder aus der Eurozone und Großbritannien verhängen.“

Zusätzlich zeige sich im Private-Equity-Sektor vereinzelter Verkaufsdruck, der zu größeren Kursverlusten führe. „Die Stimmung an der Börse wird wieder angespannter und viele Investoren werden zunehmend nervöser.“ Die Entwicklung am Aktienmarkt bilde derzeit zudem nur bedingt die Realwirtschaft ab. „Das könnte sich in den kommenden Monaten rächen, sollte die Euphorie für die Halbleiteraktien und den KI-Sektor abnehmen.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1616 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8609 Euro zu haben.

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Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 98,24 US-Dollar; das waren 2,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Dax fiel bis zum Mittag auf rund 24.880 Punkte, -1,0% gegenüber dem Vortag.
  • Präsident Trump plant höhere Zölle gegen Eurozone und Großbritannien.
  • Euro schwächer bei 1,1616 US-Dollar, Ölpreis stieg auf 98,24 US-Dollar pro Fass.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Dax, betrifft den deutschen Aktienmarkt und Investoren
  • Einfluss durch US-Strafzolldebatte und Irankrieg, Zielgruppe sind Unternehmen in der Eurozone und Großbritannien
  • Ölpreissteigerung, relevante Zahlen für Investoren: Brent bei 98,24 US-Dollar

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Anhaltendes Hin und Her im Irankrieg
  • Strafzolldebatte der USA, speziell von Präsident Trump
  • Verkaufsdruck im Private-Equity-Sektor

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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