Gerlach empfiehlt Grippe-Schutzimpfung in Bayern

6. Dezember 2025

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Bayern: Grippeimpfung fördern

() – Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach (CSU) rät verstärkt zur Grippe-Schutzimpfung. Gerlach betonte am Samstag, dass aktuell in Europa eine neue Influenza-Untergruppe beobachtet wird.

Diese Untergruppe ist zwar nicht gefährlicher als bisherige Influenza-Viren, kann jedoch zu mehr Ansteckungen führen. Daher könnte die Grippewelle in dieser Saison heftiger ausfallen.

Bei der neuen Untergruppe handelt es sich um die Subklade K des Influenza-A(H3N2)-Virus.

In wurden bereits Rekordzahlen an Grippeinfektionen registriert. Dort beginnt die Grippewelle ein halbes Jahr früher als in .

Gerlach ruft dazu auf, die empfohlenen Grippe-Schutzimpfungen konsequent wahrzunehmen.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt insbesondere Menschen ab 60 Jahren sowie chronisch Kranken, Schwangeren und Bewohnern von Senioren- und Pflegeheimen eine jährliche Schutzimpfung. Auch für Menschen mit vielen Kontakten zu vulnerablen Gruppen, wie Pflegekräfte und medizinisches Fachpersonal, ist der Impfschutz besonders wichtig.

In der Saison 2023/2024 haben sich in nur rund 29 Prozent der Menschen ab 60 Jahren gegen Grippe impfen lassen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Judith Gerlach (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Grippe-Schutzimpfung wird dringend empfohlen, da eine neue Influenza-Untergruppe in Europa beobachtet wird.
  • Diese Influenza-A(H3N2) Subklade K könnte zu mehr Ansteckungen führen und eine heftige Grippewelle verursachen.
  • In Bayern haben sich nur etwa 29 Prozent der über 60-Jährigen in der Saison 2023/2024 impfen lassen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranke, Schwangere, Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen
  • Region: Bayern, Deutschland
  • Impfquote: ca. 29% der über 60-Jährigen in der Saison 2023/2024

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Neue Influenza-Untergruppe in Europa beobachtet, die zu mehr Ansteckungen führen kann
  • Höhere Infektionszahlen in Australien als Vorwarnung für die Grippewelle in Deutschland
  • Geringe Impfquote in Bayern, insbesondere unter Menschen ab 60 Jahren

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Menschen ab 60 Jahren und vulnerable Gruppen zur Grippeimpfung auffordern
  • Impfschutz für Pflegekräfte und medizinisches Fachpersonal betonen
  • Impfquote unter Menschen ab 60 Jahren in Bayern erhöhen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH