Hamburg will Erbbaurecht mit günstigem Zins fortsetzen

7. Dezember 2025

Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Hamburger Bodenpolitik und Erbbaurecht stärken

() – Die rot-grüne Koalition in Hamburg will die soziale Bodenpolitik der Stadt fortsetzen und das Erbbaurecht weiter stärken. Das teilten die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen am Sonntag mit.

Sie haben einen Antrag eingebracht, der den Erbbauzinssatz für Wohnen auch im kommenden Jahr bei 1,3 Prozent belassen soll. Über die Initiative soll die Hamburgische Bürgerschaft in ihrer Sitzung am Mittwoch abstimmen.

Laut den Angaben konnte die Stadt auch im Jahr 2024 mehr Flächen ankaufen als verkaufen. Der städtische Grundbesitz sei damit gewachsen, was ein Signal gegen Bodenspekulation sei.

Für rund 298,4 Millionen Euro seien insgesamt 67,5 Hektar Land erworben worden, während 18,6 Hektar veräußert wurden. Der Sprecher für Bauen und Wohnen der Grünen-Fraktion, Leon Alam, betonte, die Vergabe in Erbpacht und der günstige Zins schafften gute Bedingungen für den Wohnungsbau, insbesondere in großen Entwicklungsvorhaben wie Wilhelmsburg oder Oberbillwerder.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Dirk Kienscherf, erklärte, mit dem Antrag würden attraktive Rahmenbedingungen für den Neubau auf städtischem Grund gesichert.

Gleichzeitig dränge die Koalition auf Bundesebene auf eine Modernisierung des Erbbaurechtsgesetzes von 1919, um die Anwendung zu erleichtern. Der Senat wird in dem Antrag zudem aufgefordert, der Bürgerschaft im Rahmen der Haushaltsaufstellung 2027/2028 über die Fortschritte zu berichten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kransitz (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Erbbauzinssatz für Wohnen bleibt 2024 bei 1,3 Prozent.
  • Hamburg erwarb 67,5 Hektar Land für 298,4 Millionen Euro, während 18,6 Hektar verkauft wurden.
  • Modernisierung des Erbbaurechtsgesetzes von 1919 wird auf Bundesebene angestrebt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft die rot-grüne Koalition in Hamburg
  • Zielgruppen: zukünftige Wohnungsbauprojekte, insbesondere in Wilhelmsburg und Oberbillwerder
  • Zahlen: Erbbauzinssatz 1,3% für 2024, 298,4 Millionen Euro für 67,5 Hektar Land 2024

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Fortsetzung der sozialen Bodenpolitik in Hamburg
  • Stärkung des Erbbaurechts zur Schaffung von Wohnraum
  • Angestrebte Modernisierung des Erbbaurechtsgesetzes von 1919
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