Niedersachsen fordert Bund zu Festhalten an Offshore-Ausbauzielen auf
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Niedersachsens Energiemarkt und Offshore-Windkraft
Hannover () – Niedersachsens Energieminister Christian Meyer (Grüne) hat den Bund aufgefordert, die gesetzlich festgelegten Ausbauziele für Offshore-Windenergie nicht zu bremsen. Das teilte das Umweltministerium in Hannover am Montag mit.
Meyer kritisierte dabei insbesondere die Ankündigungen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, die Erneuerbaren auf See auszubremsen, und warnte vor den Folgen für zehntausende Arbeitsplätze in Niedersachsen.
Im Zentrum der Kritik steht auch die Entscheidung der Bundesregierung, eine von der Branche geforderte Verschiebung einer Offshore-Ausschreibung vom 1. Februar 2026 nicht zu berücksichtigen.
Meyer befürchtet, dass es sonst zu einer weiteren gescheiterten Auktion wie im August kommen könnte. Der Minister forderte zudem eine dreiteilige Optimierung der Offshore-Planung, die eine bessere Auslastung der Netzanbindungen und einen optimierten Flächenzuschnitt umfasst, um die Wirtschaftlichkeit der Windparks zu steigern.
Ebenfalls kritisch sieht das Land die Ablehnung eines von Niedersachsen und anderen Küstenländern eingebrachten Gesetzesvorschlags zur Regelung der Offshore-Rettung in der ausschließlichen Wirtschaftszone durch die Bundesregierung.
Meyer warnte, ohne eine funktionierende Rettungskette und klare Zuständigkeiten drohe der Offshore-Ausbau ins Stocken zu geraten. Die derzeitige Infrastruktur reiche künftig nicht aus, um die Sicherheit der Beschäftigten zu gewährleisten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Dünen am Strand |
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