EU-Gericht reduziert Strafe gegen Chiphersteller Intel

10. Dezember 2025

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: EU-Gericht reduziert Intel-Strafe

() – Das Gericht der Europäischen Union hat eine Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission gegen den Chiphersteller Intel weiter reduziert. Die ursprüngliche Strafe von 376 Millionen Euro wurde auf 237 Millionen Euro herabgesetzt, wie die Luxemburger Richter am Mittwoch mitteilten.

Mit der Entscheidung hatte die Kommission einen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung durch Intel festgestellt, der darauf abzielte, den Wettbewerber AMD vom Markt für x86-Mikroprozessoren auszuschließen. Sie hatte daher gegen Intel eine Geldbuße in Höhe von 1,06 Milliarden Euro verhängt. Im Rahmen eines Verweisungsverfahrens wurde diese Entscheidung vom Gericht der Europäischen Union teilweise für nichtig erklärt, was später vom Gerichtshof bestätigt wurde. Später wurde eine neue Geldbuße festgesetzt.

Das Gericht stellte jetzt fest, dass die Kommission die Kriterien der Schwere und Dauer der Zuwiderhandlung korrekt angewandt hatte. Es entschied jedoch, dass die Bemessung der Geldbuße unter stärkerer Berücksichtigung der geringen Zahl der betroffenen Computer und des Zeitraums zwischen den wettbewerbswidrigen Verhaltensweisen angepasst werden müsse. Die Rechtmäßigkeit des Beschlusses von 2023 wurde dabei nicht infrage gestellt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Europäischer Gerichtshof (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Wettbewerbsstrafe gegen Intel wurde von 376 Millionen Euro auf 237 Millionen Euro reduziert.
  • Ursprüngliche Geldbuße von 1,06 Milliarden Euro basierte auf Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung.
  • Gericht bestätigte die rechtlichen Kriterien der Schwere und Dauer der Zuwiderhandlung, forderte jedoch Anpassungen bei der Geldbuße.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Chiphersteller Intel
  • Wettbewerber AMD
  • Geldbuße von 237 Millionen Euro, ursprünglich 376 Millionen Euro

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission gegen Intel wegen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung
  • Ziel war, den Wettbewerber AMD vom Markt für x86-Mikroprozessoren auszuschließen
  • Gericht reduzierte Strafe unter Berücksichtigung der Schwere und Dauer der Zuwiderhandlung sowie der betroffenen Computer

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Wettbewerbsstrafe gegen Intel von 376 auf 237 Millionen Euro reduziert
  • Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung durch Intel festgestellt
  • Kriterien der Schwere und Dauer der Zuwiderhandlung als korrekt angewandt beurteilt
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH