DGB-Index zeigt gemischte Arbeitsqualität in Sachsen

14. Dezember 2025

Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung

Arbeitsmarkt und Zuwanderung in Sachsen

() – Die Arbeitsqualität in stagniert, während zugewanderte Beschäftigte zunehmend den Personalmangel abfedern. Das geht aus dem aktuellen DGB-Index ‚Gute Arbeit‘ hervor, wie das sächsische Wirtschafts- und Arbeitsministerium am Sonntag mitteilte.

Erstmals wurde dabei die Zusammenarbeit mit Kollegen, die erst seit wenigen Jahren in leben, erfasst. 37 Prozent der Beschäftigten arbeiten regelmäßig mit ihnen, und 93 Prozent sehen in der Zuwanderung eine wichtige Unterstützung gegen den Fachkräftemangel.

Besonders auffällig ist die hohe Verbreitung von Schichtarbeit, die in Sachsen etwa doppelt so häufig vorkommt wie im Bundesdurchschnitt und als Hauptbelastungsfaktor gilt.

Zudem arbeitet im Freistaat ein geringerer Anteil in Teilzeit als bundesweit, wobei hier vor allem jüngere Frauen betroffen sind. Als Hauptgrund für die reduzierte Arbeitszeit wird nicht die Kinderbetreuung, sondern eine zu hohe Arbeitsbelastung genannt.

Jeder zehnte Teilzeitbeschäftigte würde jedoch gerne länger arbeiten, findet aber keine passende Stelle.

Fast die Hälfte der sächsischen Beschäftigten (46 Prozent) hält es für unwahrscheinlich, ihre aktuelle Tätigkeit unter den bestehenden Bedingungen bis zur Rente ausüben zu können. Im Gesundheits- und Sozialwesen sind es sogar 62 Prozent.

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Während sich Frauen und Männer in der Bewertung ihrer Arbeitsbedingungen annähern, liegt das vor allem daran, dass Männer ihre Situation schlechter einschätzen – insbesondere was die Zukunfts- und Beschäftigungssicherheit betrifft. Die Befragung basiert auf Telefoninterviews mit über 1.000 Beschäftigten in Sachsen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Büros (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Arbeitsqualität in Sachsen stagniert.
  • 37 Prozent der Beschäftigten arbeiten regelmäßig mit zugewanderten Kollegen.
  • 46 Prozent der sächsischen Beschäftigten glauben nicht, ihre Tätigkeit bis zur Rente ausüben zu können.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Beschäftigte in Sachsen
  • Zielgruppen: 37% arbeiten mit zugewanderten Kollegen, 46% sehen keine Rente
  • Region: Sachsen, Schichtarbeit doppelt so hoch wie bundesweit

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Stagnierende Arbeitsqualität in Sachsen
  • Zunehmende Zuwanderung zur Abmilderung des Fachkräftemangels
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Erfassung der Zusammenarbeit mit zugewanderten Beschäftigten
  • Unterstützung gegen Fachkräftemangel durch Zuwanderung
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Reduzierung von Schichtarbeit
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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