Europäischer Knoten für sichere Satellitenkommunikation entsteht in Köln
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Satellitenkommunikation in Nordrhein-Westfalen stärkt Europa
Köln () – Nordrhein-Westfalen und der Bund haben eine Verwaltungsvereinbarung zur Errichtung eines europäischen Knotenpunkts für sichere Satellitenkommunikation in Köln unterzeichnet. Das teilte das Wirtschaftsministerium des Landes mit.
Der sogenannte GOVSATCOM-Hub soll am Standort Köln-Wahn entstehen und einer von zwei zentralen europäischen Knoten für staatliche Satellitenkommunikation werden. Nordrhein-Westfalen beteiligt sich mit 50 Millionen Euro an dem Programm der Europäischen Kommission.
Von dem Hub aus soll künftig die Kommunikation von Behörden und Einsatzkräften wie Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz auch in Krisensituationen schnell und abhörsicher koordiniert werden.
Das System soll funktionieren, wenn andere Kommunikationswege ausfallen, und wird durch Erdbeobachtungsdienste sowie perspektivisch Quantenkommunikation ergänzt. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur sagte, ein starkes Europa brauche unabhängige und sichere Kommunikation, gerade in Krisen.
Der Standort stärke die Rolle Nordrhein-Westfalens als führender Space- und Hightech-Standort und erhöhe die Attraktivität Kölns für Forschung, Start-ups und Fachkräfte.
Köln ist bereits ein international anerkanntes Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit Einrichtungen von DLR und ESA. Mit eigener europäischer Satelliteninfrastruktur soll Europa unabhängiger von außereuropäischen Anbietern werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Satellitenschüsseln (Archiv) |
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- Nordrhein-Westfalen beteiligt sich mit 50 Millionen Euro an dem GOVSATCOM-Hub in Köln-Wahn.
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