Niedersachsens Landwirtschaftsministerin fordert feste Milchpreise für Betriebe

17. Dezember 2025

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Landwirtschaftspolitik in Niedersachsen im Fokus

() – Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte hat sich nach einem Treffen mit Agrarverbänden für verbindliche Lieferverträge zwischen Milchbauern und Molkereien ausgesprochen. Sie teilte mit, die aktuell teils auf 37 Cent pro Liter gefallenen Erzeugerpreise seien für die Betriebe nicht kostendeckend.

Ein Überangebot auf dem Weltmarkt und ein zu starker Preisdruck durch Handel und Molkereien verschärften die Lage.

Staudte kündigte an, sich auf der nächsten Agrarministerkonferenz für feste Verträge einzusetzen, die Menge und Preis für einen bestimmten Zeitraum im Voraus regeln. Auch Modelle zur freiwilligen Milchmengenreduzierung mit finanziellem Ausgleich seien sinnvoll, um finanzielle Schieflagen der Betriebe zu verhindern.

Die Ministerin kritisierte zugleich, dass Molkereien und ihre Interessenvertretungen in Brüssel Lobbyarbeit gegen solche verpflichtenden Verträge betrieben.

An dem Gespräch in Hannover nahmen Vertreter der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, des Landesverbandes ökologischer Landbau , Bioland, Demeter, Land schafft Verbindung und des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter teil. Staudte forderte abschließend die Bundesregierung zum Handeln auf und verwies auf eine Analyse der Monopolkommission, die eine zu starke Marktmacht des Lebensmittelhandels festgestellt habe.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kühe (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Miriam Staudte fordert verbindliche Lieferverträge zwischen Milchbauern und Molkereien.
  • Erzeugerpreise sind aktuell auf 37 Cent pro Liter gefallen, was für Betriebe nicht kostendeckend ist.
  • Staudte plant, auf der nächsten Agrarministerkonferenz für feste Verträge und freiwillige Milchmengenreduzierung einzutreten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Milchbauern und Molkereien betroffen
  • 37 Cent pro Liter Erzeugerpreise als nicht kostendeckend
  • Agrarministerkonferenz als Frist für Vorschläge zur Regelung

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verbindliche Lieferverträge gefordert aufgrund niedriger Erzeugerpreise
  • Überangebot auf dem Weltmarkt und Preisdruck durch Handel und Molkereien
  • Lobbyarbeit der Molkereien gegen verpflichtende Verträge in Brüssel

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Verbindliche Lieferverträge zwischen Milchbauern und Molkereien einführen
  • Auf der nächsten Agrarministerkonferenz für feste Verträge einsetzen
  • Modelle zur freiwilligen Milchmengenreduzierung mit finanziellem Ausgleich entwickeln

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,2/5 (16 Bewertungen)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH