Wolf soll ins Bundesjagdgesetz aufgenommen werden

17. Dezember 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Wolfsschutz in Deutschland reformiert

() – Der Wolf soll nach dem Willen der Bundesregierung in das Bundesjagdgesetz aufgenommen werden, um den Schutz von Weidetieren zu verbessern. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzentwurf, der von Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) vorgelegt wurde. Er sieht vor, dass präventiver Herdenschutz als zentral für den Schutz der Weidetiere hervorgehoben wird. Die Finanzierung von Zäunen oder Herdenschutzhunden soll weiterhin unterstützt werden.

Durch die Gesetzesänderung können die Länder in Regionen mit hoher Wolfsdichte und günstigem Erhaltungszustand ein Bestandsmanagement einführen. In Gebieten, in denen präventiver Herdenschutz unzumutbar ist, wie in der alpinen Region, ist eine Entnahme zur Vermeidung von Weidetierrissen ebenfalls möglich. Rainer sagte, dass die Weidetierhaltung das Herzstück der Kulturlandschaft sei und der Wolf längst Teil des Alltags geworden ist. „Mit der Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz kommen klare, praxistaugliche Regeln und Rechtssicherheit.“

Der Gesetzentwurf sieht zudem vor, dass die Länder die Möglichkeit eines regionalen Bestandsmanagements erhalten. In Regionen mit hohen Wolfszahlen können Managementpläne aufgestellt werden, um die Zahl der Wölfe zu regulieren. Eine Jagdzeit von 1. Juli bis 31. Oktober ist vorgesehen. Die Bundesregierung will nach fünf Jahren dem Bundestag berichten, inwieweit sich die Regelungen bewährt haben.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jägersitz (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Wolf soll ins Bundesjagdgesetz aufgenommen werden zur Verbesserung des Weidtiersschutzes
  • Präventiver Herdenschutz wird als zentral hervorgehoben, Finanzierung für Zäune und Herdenschutzhunde bleibt unterstützt
  • Regionen mit hoher Wolfsdichte können Managementpläne aufstellen, Jagdzeit von 1. Juli bis 31. Oktober vorgesehen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Weidetierhalter und Landwirte in Regionen mit hoher Wolfsdichte.
  • Gesetzesänderung erlaubt regionales Bestandsmanagement und Jagdzeit vom 1. Juli bis 31. Oktober.
  • Bericht der Bundesregierung nach fünf Jahren über die Bewährung der Regelungen.

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz zur Verbesserung des Schutzes von Weidetieren
  • Unterstützung präventiver Herdenschutzmaßnahmen wie Zäune und Herdenschutzhunde
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Wolf wird ins Bundesjagdgesetz aufgenommen
  • Präventiver Herdenschutz wird zentral hervorgehoben und finanziert
  • Länder erhalten Möglichkeit für regionales Bestandsmanagement in Gebieten mit hoher Wolfsdichte

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