900.000 Euro für länderübergreifenden Fischschutz am Bodensee

19. Dezember 2025

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Umweltschutzprojekt im Bodensee gestartet

() – startet gemeinsam mit seinen internationalen Partnern ein neues Projekt zum Schutz gefährdeter Fischarten im Bodensee. Für das auf drei Jahre angelegte Vorhaben stehen 900.000 Euro bereit, wie das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz am Freitag mitteilte.

Acht Projektpartner aus , Vorarlberg, der und werden unter baden-württembergischer Leitung zusammenarbeiten.

Im Mittelpunkt stehen sechs besonders gefährdete ‚Fokus-Fischarten‘: Äsche, Nase, Strömer, Bitterling, Groppe und Bachneunauge. Geplant sind Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung der Lebensräume und die Entwicklung technischer Schutzmaßnahmen gegen den Fraßdruck durch Kormorane.

Auch für die Fischerei wichtige Wirtschaftsfischarten wie Barsch, Hecht und Felchen sollen profitieren.

Zur Reduktion des Kormoraneinflusses soll unter anderem modernste Drohnentechnologie zum Brutmanagement in Pilotprojekten eingesetzt werden. Ein umfassendes Monitoring-Programm wird die Wirkung aller Maßnahmen auf die Fischbestände sowie auf andere Schutzgüter wie Brut- und Rastvögel erfassen und bewerten.

Das Projekt ist Teil des EU-Programms Interreg zur Förderung grenzübergreifender Zusammenarbeit.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Lindau am Bodensee

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppen: gefährdete Fischarten, Fischerei, Brut- und Rastvögel
  • Regionen: Baden-Württemberg, Bayern, Vorarlberg, Schweiz, Liechtenstein
  • Zahlen/Fristen: Projektlaufzeit drei Jahre, 900.000 Euro Budget

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Schutz gefährdeter Fischarten im Bodensee
  • Zusammenarbeit mit internationalen Partnern aus Bayern, Vorarlberg, Schweiz und Liechtenstein
  • Reduktion des Kormoraneinflusses durch technische Schutzmaßnahmen und Drohnentechnologie

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Start eines Projekts zum Schutz gefährdeter Fischarten im Bodensee
  • Zusammenarbeit mit internationalen Partnern und Bereitstellung von 900.000 Euro
  • Entwicklung technischer Schutzmaßnahmen gegen Kormorane und ökologischen Aufwertung der Lebensräume

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