Saarland verhängt zweite elektronische Fußfessel gegen Stalker
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Gesellschaft: Elektronische Fußfessel im Saarland
Saarbrücken () – Im Saarland ist zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen eine elektronische Fußfessel nach dem sogenannten spanischen Modell verhängt worden. Betroffen ist ein 37-Jähriger, der seine ehemalige Lebensgefährtin monatelang gestalkt und bedroht haben soll.
Die saarländische Polizei nahm den Mann am vergangenen Freitag in Gewahrsam und belegte ihn anschließend mit der Überwachungsmaßnahme.
Innenminister Reinhold Jost teilte mit, die im Jahr 2025 geschaffenen gesetzlichen Regelungen im Polizeirecht würden wirken. Gewalt gegen Frauen werde im Saarland nicht geduldet.
Mit der elektronischen Fußfessel setze man ein klares Signal: Der Staat schaue nicht zu, sondern handele, sagte Jost. Die Maßnahme solle gefährliche Täter frühzeitig kontrollieren und Betroffene schützen, bevor weitere Gewalt geschehe.
Das spanische Modell ermöglicht die elektronische Überwachung von Gefährdern auch nach Abschluss eines Strafverfahrens, wenn eine konkrete Gefahr fortbesteht.
Das Opfer erhält zudem ein Mobilgerät, das im Alarmfall eine sofortige polizeiliche Reaktion auslösen kann. Ziel ist der dauerhafte Schutz vor erneuter Gewalt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
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- Im Saarland wurde zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen eine elektronische Fußfessel nach dem spanischen Modell verhängt.
- Der betroffene 37-Jährige hat seine ehemalige Lebensgefährtin monatelang gestalkt und bedroht.
- Die elektronische Fußfessel ermöglicht auch nach Abschluss eines Strafverfahrens die Überwachung von Gefährdern.
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- Betroffen: 37-Jähriger; Zielgruppe: Frauen, die Opfer von Stalking und Bedrohung sind
- Region: Saarland; Maßnahme: elektronische Fußfessel nach spanischem Modell
- Frist: gesetzliche Regelungen im Polizeirecht ab 2025; Ziel: frühzeitige Kontrolle gefährlicher Täter
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- Polizei nimmt Mann in Gewahrsam und setzt Überwachungsmaßnahme um
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