Mutmaßliches Führungsmitglied der Drogenbande „Die Firma“ aus Serbien ausgeliefert
Hessen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Drogenkriminalität in Frankfurt am Main
Frankfurt am Main () – Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat ein mutmaßliches Führungsmitglied der internationalen Drogenbande „Die Firma“ aus Serbien nach Deutschland überstellen lassen. Der 44-jährige Mann nordmazedonisch-bulgarischer Staatsangehörigkeit sei am Dienstag eingetroffen, teilte die Behörde mit.
Er wird dringend verdächtigt, im Jahr 2020 als Kurier für die Gruppe mindestens 300.000 Euro Kaufgeld übergeben sowie später die Kokainverkäufe im Rhein-Main-Gebiet geleitet zu haben.
Die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft und des Bundeskriminalamts gegen ‚Die Firma‘ laufen seit 2022. Bislang seien in dem Komplex 33 Personen beschuldigt worden, von denen 18 festgenommen wurden. Zehn Mitglieder oder Geschäftspartner der Bande wurden bereits vom Landgericht Frankfurt zu Haftstrafen zwischen drei Jahren zehn Monaten und elf Jahren sechs Monaten verurteilt, sieben Urteile sind rechtskräftig.
Das Gericht ordnete zudem die Einziehung von Wertersatz in Höhe von 2,9 Millionen Euro an.
Bei dem jetzt Ausgelieferten soll es sich um eines von drei mutmaßlichen Führungsmitgliedern der Gruppierung handeln. Die ‚Eingreifreserve‘ der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft, eine Sonderabteilung für schwere Wirtschafts- und Organisierte Kriminalität, führt die Ermittlungen.
Weitere mutmaßliche Mitglieder der ‚Firma‘ befinden sich laut Angaben in Kroatien in Haft.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Festnahme mit Handschellen (Archiv) |
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- 44-jähriger Mann aus Nordmazedonien und Bulgarien nach Deutschland überstellt
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- Betroffen: mutmaßliches Führungsmitglied der Drogenbande "Die Firma" aus Serbien
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- Überstellung eines mutmaßlichen Führungsmitglieds der Drogenbande "Die Firma" aus Serbien nach Deutschland
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- Laufende Ermittlungen seit 2022, bisher 33 Beschuldigte, davon 18 Festnahmen
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- Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft und des Bundeskriminalamts laufen seit 2022
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