Bundesregierung erwartet Rückgang der Gesundheitsleistungen

25. Dezember 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Deutschland: Herausforderungen und Veränderungen

() – Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) stimmt die Bevölkerung auf einen Abbau von Leistungen im Gesundheitssystem ein. „Klar ist auch, dass manche Leistungen entfallen müssen, um das Gesundheitssystem günstiger zu machen, was in anderen Ländern auch funktioniert“, sagte Frei dem „Redaktionsnetzwerk „.

„Wir werden deshalb nicht kränker.“ Das werde zwar Widerstände hervorrufen, „aber wir müssen das im Interesse des Ganzen durchsetzen“. Frei beklagte: „Wir haben das teuerste Gesundheitssystem der Welt, aber unsere Bevölkerung ist nicht überdurchschnittlich gesund.“ Franzosen gingen statistisch gesehen seltener zum Arzt. „Das dürfte rein medizinisch betrachtet kaum zu begründen sein“, sagte der Kanzleramtschef.

„Es kann zudem nicht so sein, dass bei uns jeder in einer – naturgemäß – eher laienhaften Betrachtung selbst entscheidet, zu welchem Facharzt er geht.“ Ein Primärarzt, in der Regel der Hausarzt, müsse diese Entscheidung übernehmen.

Auch die Pflegeversicherung werde eine „Riesenherausforderung“ werden. Heute würden 86 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause gepflegt. „Das wird künftig nicht mehr der Fall sein.“ Der Anteil derer, die in stationären Einrichtungen versorgt werden müssen, werde aller Voraussicht nach steigen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Abbau von Leistungen im Gesundheitssystem angedacht, um Kosten zu senken.
  • Primärarzt soll Entscheidung über Facharztbesuch übernehmen.
  • Zukünftig steigender Anteil an stationärer Pflege erwartet.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Bevölkerung in Deutschland
  • Abbau von Leistungen im Gesundheitssystem
  • 86 Prozent der Pflegebedürftigen aktuell zu Hause gepflegt, zukünftiger Anstieg der stationären Versorgung

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Abbau von Leistungen im Gesundheitssystem zur Kostensenkung
  • Hohe Kosten im deutschen Gesundheitssystem trotz vergleichsweise geringer Gesundheit der Bevölkerung
  • Zukünftiger Anstieg der stationären Pflegebedürftigen aufgrund von Herausforderungen in der Pflegeversicherung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Abbau von Leistungen im Gesundheitssystem
  • Einschränkung der Patientenwahl bei Facharztbesuchen durch Primärarztsystem
  • Erhöhung des Anteils der Pflegebedürftigen in stationären Einrichtungen

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