Hessischer Innenminister begrüßt geplante schärfere Strafen für Angriffe auf Einsatzkräfte
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Gesellschaft: Gewalt gegen Einsatzkräfte in Hessen
Wiesbaden () – Hessens Innenminister Roman Poseck hat die Ankündigung der Bundesregierung für eine Verschärfung der Strafen bei Angriffen auf Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte begrüßt. Das teilte das Ministerium in Wiesbaden mit.
Poseck bezeichnete die geplanten Maßnahmen als überfälligen Schritt, um die zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte zu bekämpfen.
Poseck verwies auf alarmierende Zahlen aus Hessen, wo in den vergangenen zwei Jahren jeweils mehr als 5.200 Einsatzkräfte Opfer von Angriffen geworden seien. Hessen habe bereits im September 2024 eine Bundesratsinitiative eingebracht, die eine Erhöhung des Mindeststrafmaßes bei tätlichen Angriffen von drei auf sechs Monate vorsieht.
Bei gezielten Hinterhalten solle sogar eine Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr gelten.
Mit Blick auf die bevorstehende Silvesternacht appellierte der Minister an die Bevölkerung, friedlich zu feiern. Er erinnerte an einen schweren Vorfall in Frankfurt am Main zum Jahreswechsel 2024/2025, bei dem von einer Brücke ein E-Scooter auf ein Polizeiauto geworfen und zwei Beamte verletzt worden waren.
Gegen zwei Männer werde vor dem Landgericht Frankfurt wegen versuchten Mordes verhandelt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Roman Poseck (Archiv) |
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