Untersuchungshaft für Regensburger Justizvollzugsbeamtin wegen Verdacht auf Drogenhandel
Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Justizskandal in Regensburg
Regensburg () – Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat eine 38-jährige Justizvollzugsbeamtin in Untersuchungshaft nehmen lassen. Sie steht im dringenden Verdacht, im Austausch für Geld mehrfach Mobiltelefone und Betäubungsmittel in die Justizvollzugsanstalt Regensburg geschmuggelt zu haben, teilte die Behörde am Dienstag mit.
Gegen sie und acht weitere Beschuldigte wird seit Ende Oktober ermittelt.
Die Ermittlungen waren durch eine Anzeige der Anstaltsleitung eingeleitet worden. Bei einer Durchsuchung von Wohnung und Auto der Beamtin am 28. Dezember seien 24 Mobiltelefone mit SIM-Karten sowie verschiedene Betäubungsmittel im einstelligen Grammbereich sichergestellt worden, hieß es.
Eine Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Regensburg erließ am folgenden Tag Haftbefehl.
Der Beamtin wird gewerbsmäßige Bestechlichkeit in Tateinheit mit Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in jeweils drei Fällen vorgeworfen. Gegen einen weiteren 55-jährigen Beschuldigten wurde ebenfalls Haftbefehl erlassen, der jedoch gegen Auflagen ausgesetzt wurde.
Die Beamtin hat sich zu den Vorwürfen nicht geäußert. Gegen sie und zwei weitere beschuldigte Beschäftigte der JVA wurden dienstrechtliche Maßnahmen ergriffen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gefängnis (Archiv) |
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