Mecklenburg-Vorpommern stockt Mittel für politische Bildung auf

30. Dezember 2025

Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Bildung in Mecklenburg-Vorpommern

() – Die Landesregierung von stellt im kommenden Jahr mehr als 1,2 Millionen Euro zusätzlich für politische Bildungsarbeit bereit. Das teilte das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten am Dienstag mit.

Davon fließen 900.000 Euro in die Landeszentrale für politische Bildung und freie Träger, weitere 235.000 Euro sind für die Gedenkstättenarbeit vorgesehen.

Wissenschaftsministerin Bettina Martin betonte, das Ziel politischer Bildung seien mündige, kritikfähige und politisch handlungsfähige Bürger. Angesichts der Bestrebungen von Populisten, die politische Bildungsarbeit einzuschränken oder zu beenden, setze man mit der Aufstockung ein starkes Zeichen.

Die Demokratie brauche Menschen, die an den demokratischen Entscheidungsprozessen teilnehmen wollten und könnten.

Der Direktor der Landeszentrale, Jochen Schmidt, kündigte an, mit den Mitteln insbesondere die Aktivitäten in sozialen Medien zu verstärken, um vor allem junge Menschen dort abzuholen, wo sie sich informieren. Für freie Träger solle ein Sonderförderprogramm aufgelegt werden.

Zudem trage der Ausbau der Gedenkstättenarbeit der großen Nachfrage Rechnung und stärke gleichzeitig die Demokratie, so Schmidt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Euroscheine (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • mehr als 1,2 Millionen Euro für politische Bildungsarbeit in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2024
  • 900.000 Euro für Landeszentrale für politische Bildung und freie Träger, 235.000 Euro für Gedenkstättenarbeit
  • Zielgruppen: mündige Bürger, insbesondere junge Menschen in sozialen Medien

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Erhöhung der Mittel für politische Bildungsarbeit als Reaktion auf populistische Bestrebungen
  • Ziel der politischen Bildung: mündige, kritikfähige und politisch handlungsfähige Bürger
  • Verstärkung der Aktivitäten in sozialen Medien zur Ansprache junger Menschen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bereitstellung von über 1,2 Millionen Euro zusätzlich für politische Bildungsarbeit
  • Stärkung der Aktivitäten in sozialen Medien, insbesondere für junge Menschen
  • Auflegen eines Sonderförderprogramms für freie Träger
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