Gesundheitsministerin Gerlach wirbt für alkoholfreien Januar

1. Januar 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Bayern: Alkoholprävention im Fokus

() – Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach unterstützt die europaweite Kampagne „Dry January“ und ruft zum Verzicht auf Alkohol im Januar auf. Wissenschaftlern zufolge gebe es keine risikofreie Menge an Alkohol, sagte die Ministerin am Donnerstag.

Die Aktion solle ein Anstoß sein, ein stärkeres Bewusstsein für den eigenen Konsum zu entwickeln.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit waren allein in im Jahr 2024 schätzungsweise rund 275.000 Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren alkoholabhängig. Männer sind demnach deutlich häufiger von problematischem Konsum betroffen als Frauen.

Gerlach verwies zudem auf die Gefahren von Alkohol in der Schwangerschaft und auf die seit 2012 laufende Kampagne „Schwanger? Null Promille!“.

Die Ministerin kündigte an, die Alkoholprävention im Rahmen des Masterplans Prävention weiter voranzutreiben. Sie verwies auf bestehende Angebote wie das Programm „HaLT – Hart am LimiT“ oder die interaktive Ausstellung „Spass ohne Punkt und Koma“.

Zudem setze sich Bayern auf Bundesebene für die Abschaffung des begleiteten Trinkens für 14- und 15-Jährige ein.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Rotwein

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Unterstützung der Kampagne "Dry January" durch Gesundheitsministerin Judith Gerlach
  • Schätzungsweise 275.000 alkoholabhängige Menschen in Bayern im Jahr 2024
  • Bayern setzt sich für die Abschaffung des begleiteten Trinkens für 14- und 15-Jährige ein

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren in Bayern, ca. 275.000 alkoholabhängig
  • Region: Bayern
  • Zeitraum: Januar (Dry January)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Unterstützung der Kampagne "Dry January" zur Förderung des Alkoholverzichts
  • Hohe Anzahl alkoholabhängiger Menschen in Bayern, insbesondere bei Männern
  • Gefahren des Alkoholmissbrauchs, insbesondere in der Schwangerschaft

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Unterstützung der europaweiten Kampagne "Dry January"
  • Fortführung der Alkoholprävention im Masterplan Prävention
  • Einsatz für die Abschaffung des begleiteten Trinkens für 14- und 15-Jährige

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