35 Polizisten in Berliner Silvesternacht verletzt
Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Sicherheit und Einsätze in Berlin an Silvester
Berlin () – Die Berliner Polizei hat die Silvesternacht mit einem Großaufgebot von rund 3.200 zusätzlichen Beamten überwacht. Dennoch kam es im gesamten Stadtgebiet erneut zu teils erheblichen Angriffen auf Einsatzkräfte, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.
Insgesamt wurden 35 Polizisten verletzt, zwei davon so schwer, dass sie stationär behandelt werden mussten. 22 der Verletzungen wurden durch Pyrotechnik verursacht.
Die Beamten leiteten etwa 800 Ermittlungsverfahren ein und nahmen rund 430 Personen vorübergehend fest.
Besonders gravierend war der Angriff auf einen Polizeiwagen in Moabit gegen 0:30 Uhr, bei dem rund 500 Personen Einsatzkräfte mit Pyrotechnik attackierten und Gegenstände auf der Fahrbahn anzündeten. Erst der Einsatz eines Wasserwerfers brachte die Lage unter Kontrolle.
Bei einer Demonstration mit dem Motto ‚Silvester im Knast‘ wurden Polizisten ebenfalls massiv mit Feuerwerkskörpern angegriffen, acht Beamte wurden dabei verletzt.
Die offizielle Veranstaltung ‚Silvester am Brandenburger Tor‘ mit etwa 20.000 Besuchern verlief dagegen ohne besondere Vorkommnisse. In der Zeit von 18 bis 6 Uhr musste die Polizei zu insgesamt 2.340 Einsätzen ausrücken, im Vorjahr waren es 2.168. Zudem wurden 47 Fahrzeuge in Brand gesetzt oder gerieten in Brand, darunter vier Motorräder und zwei Roller.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiauto mit Blaulicht bei Nacht |
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