GKV-Spitzenverband: Zusatzbeiträge steigen auf 3,13 Prozent
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitssystem in Deutschland unter Druck
Berlin () – Die Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung sind zum Jahreswechsel erneut gestiegen.
Das ist das Ergebnis einer Berechnung des GKV-Spitzenverbandes, über die die „Bild“ berichtet. Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des Verbandes, sagte der „Bild“: „Der durchschnittliche, nach Mitgliedern gewichtete Zusatzbeitragssatz ist zum Jahreswechsel von 2,94 auf 3,13 Prozent gestiegen.“ Der Zusatzbeitrag wird auf den allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent aufgerechnet.
Der Anstieg sei „deutlich“ und müsse „ein Weckruf für alle sein, die für unser Gesundheitssystem Verantwortung tragen“. Blatt fordert grundlegende Reformen: „Ich appelliere an die Politik, aus dem Jahr 2026 ein echtes Reformjahr zu machen. So muss als dringlichste Maßnahme der starke Anstieg bei den Krankenhauskosten und den Medikamentenpreisen gestoppt werden.“ Auch müssten lange Wartezeiten für Facharzttermine „in den Griff bekommen“ werden. Blatt sagte: „Egal ob Politik, Krankenhaus- und Ärztevertreter, Krankenkassen und Pharmaindustrie – nur gemeinsam sichern wir die Zukunft der guten und finanzierbaren Versorgung der 75 Millionen gesetzlich Versicherten.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Krankenhausbett (Archiv) |
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- Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung steigt von 2,94 auf 3,13 Prozent.
- Oliver Blatt fordert Politik zu grundlegenden Reformen auf und betrachtet 2026 als Reformjahr.
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