Grünen-Politikerin Lübcke nennt CSU-Atomvorstoß Luftnummer
Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Energiepolitik in Brandenburg: Kernenergie und Abfallfragen
Berlin () – Die Brandenburger Bundestagsabgeordnete Andrea Lübcke von Bündnis 90/Die Grünen hat den jüngsten Vorstoß der CSU zur Kernenergie in Deutschland scharf kritisiert. Die Behauptung, Kernreaktoren ließen sich ohne radioaktiven Abfall betreiben, sei eine ´Luftnummer´, teilte die Physikerin und Mitglied im Forschungsausschuss mit.
Lübcke wies darauf hin, dass auch sogenannte Small Modular Reactors (SMR) hochradioaktive Abfälle erzeugten.
Neue Reaktorkonzepte könnten zwar die Dauer der notwendigen Endlagerung reduzieren, aber von einer ´Kreislaufwirtschaft´ ohne Müll könne keine Rede sein. Geschlossene Brennstoffkreisläufe würden zudem neue Sicherheitsrisiken durch Transporte von waffenfähigem Material schaffen und seien wirtschaftlich nicht haltbar.
Die zentrale Frage der Endlagerung bleibe ungelöst, insbesondere für die von der CSU beworbenen SMR-Konzepte, so Lübcke.
Neue Reaktortypen erzeugten Abfälle mit anderer Chemie, für die es keine erprobten Endlagerkonzepte gebe. Die Grünen in Brandenburg unterstützten eine wissenschaftsbasierte Endlagersuche und lehnten Vorschläge ab, die die Risiken auf kommende Generationen verschöben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Atomkraftwerk |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Andrea Lübcke kritisiert CSU-Vorstoß zur Kernenergie als unrealistisch.
- Small Modular Reactors (SMR) erzeugen ebenfalls hochradioaktive Abfälle.
- Offene Fragen zur Endlagerung bestehen, insbesondere für SMR-Konzepte.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen: Bevölkerung in Deutschland, insbesondere Brandenburger Bürger
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- Kritik an der Behauptung, dass neue Reaktoren ohne radioaktiven Abfall betrieben werden können
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