Bundesregierung schweigt zunächst zu US-Angriff auf Venezuela
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Politik: Reaktionen auf Venezuelas Krise in Berlin
Berlin () – Die Bundesregierung schweigt zunächst zu den Ereignissen in Venezuela.
Bis kurz nach 14 Uhr – also rund vier Stunden nach der Bestätigung durch US-Präsident Donald Trump, Venezuelas Staatschef Maduro festgenommen zu haben, war keine offizielle Reaktion zu erhalten, weder von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) noch von Außenminister Johann Wadephul (CDU).
Ungewöhnlich für einen Samstagmittag: Weder Bundespresseamt noch Auswärtiges Amt waren für Presseanfragen zu erreichen. Medien zitierten eine ungenannte Quelle aus dem Auswärtigen Amt, die Lage in Venezuela werde „sehr aufmerksam“ und „mit größter Sorge“ verfolgt.
Offizielle Reaktionen gab es lediglich aus den Bundestagsfraktionen: Aus der Unionsfraktion sagte deren außenpolitischer Sprecher Jürgen Hardt (CDU), er sehe in der Festnahme Maduros einen „Hoffnungsschimmer“, während der Außenexperte Roderich Kiesewetter (CDU) den USA vorwarf, „endgültig die regelbasierte Ordnung“ zu verlassen. Die Linke sprach von einem „eklatanten Bruch des Völkerrechts“, die Grünen riefen die Bundesregierung zur Verurteilung der US-Angriffe auf.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz (Archiv) |
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- US-Präsident Trump bestätigt Festnahme von Maduro
- Unterschiedliche Reaktionen der Bundestagsfraktionen: Hoffnungsschimmer von der Union, Vorwürfe gegen die USA von der Linken und den Grünen
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