CSU drängt erneut auf Neuordnung des Länderfinanzausgleichs
Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik: CSU fordert Reform des Finanzausgleichs
Seeon-Seebruck () – Die CSU im Bundestag pocht erneut auf eine komplette Neuordnung des Länderfinanzausgleichs.
Wie die „Rheinische Post“ (Dienstag) berichtet, heißt es in einer Beschlussvorlage für die an diesem Dienstag beginnende Klausur der Landesgruppe in Kloster Seeon, man wolle den „Länderfinanzausgleich vom Kopf auf die Füße stellen. Die Bund-Länder-Finanzen benötigen eine umfassende Neuaufstellung.“
Dazu seien eine „deutliche Reduzierung der Zahlungen der Geberländer in den Länderfinanzausgleich und ein neuer Berechnungsmechanismus erforderlich“, heißt es in dem Papier weiter.
„Der Topzahler Bayern trägt 60 Prozent bei – für das Jahr 2025 werden das voraussichtlich rund zwölf Milliarden Euro sein. Das ist eine Belastung, die in dieser Form nicht länger tragbar ist.“
Daher sei eine neue Balance zwischen Solidarität und Eigenverantwortung notwendig. „Dazu werden wir das laufende Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht mit allem Nachdruck begleiten“, so die CSU-Landesgruppe.
Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder kritisiert schon länger scharf das bestehende System.
Andere Bundesländer könnten sich wegen der bayerischen Zahlungen Dinge leisten, die sich Bayern nicht leisten könne, so Söder kürzlich bei einer Regierungserklärung im Landtag. „Wir wollen den Länderfinanzausgleich spätestens 2030 kündigen und hoffen aber schon vorher mit der Klage erfolgreich zu sein“, so Söder.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | CSU-Logo (Archiv) |
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- CSU im Bundestag fordert komplette Neuordnung des Länderfinanzausgleichs.
- Geberländer sollen in ihren Zahlungen deutlich reduziert werden.
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Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- CSU im Bundestag, insbesondere Markus Söder
- Geberländer, vor allem Bayern, die 2025 voraussichtlich 12 Milliarden Euro zahlen
- Zielsetzung, den Länderfinanzausgleich bis spätestens 2030 zu kündigen
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- Bayern trägt 60 Prozent der Zahlungen, was als nicht tragbar angesehen wird
- Ziel: neue Balance zwischen Solidarität und Eigenverantwortung
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