Koalitionspolitiker besorgt über Bedrohungslage für Grönland

6. Januar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Zukunft Grönlands: Sicherheitspolitische Bedenken in Berlin

() – Sicherheitspolitiker der schwarz-roten Koalition haben sich nach neuen Übernahme-Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump besorgt über die Zukunft Grönlands geäußert und zu Konsequenzen aufgerufen.

Der CDU-Verteidigungspolitiker Roderich Kiesewetter sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben): „Die Bedrohungslage für Grönland ist sehr ernst und real.“ Wer Trumps Parole „Make America Great Again“ bisher nur als wirtschaftlichen Slogan verstanden habe, habe ihn missverstanden. „Trump nimmt diesen Satz wörtlich – auch territorial“, fügte der CDU-Bundestagsabgeordnete hinzu. Nach dem Vorgehen der USA gegenüber müsse jedem klar sein, dass es Trump auch um die physische Vergrößerung des US-Einflussbereiches gehe – wenn nicht sogar um eine Vergrößerung des Staatsgebiets der Vereinigten Staaten.

Kiesewetter sagte: „Die Antwort kann jetzt nicht in militärischem Aktionismus auf Grönland liegen, solange wir unsere Hausaufgaben nicht gemacht haben.“ Wenn Europa nicht aufpasse, werde es zum bloßen Spielball im Kampf um Eurasien zwischen Washington, Moskau und Peking degradiert. Europa müsse sich selbst als geoökonomische Macht begreifen und entsprechend Fähigkeiten aufbauen. Für die eigene „Raumverteidigung“ müssten weltweite, belastbare Partnerschaften etwa mit , Taiwan, , aber auch mit und Südamerika organisiert werden.

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Siemtje Möller, sagte den Funke-Zeitungen: „Die wiederholten Äußerungen des US-Präsidenten, die USA benötigten Grönland aus sicherheitspolitischen Gründen, erfüllen mich mit großer Sorge.“ Die Bundesregierung müsse auch gegenüber den amerikanischen Verbündeten deutlich klarstellen, dass über die Souveränität von Staaten ausschließlich diese Staaten selbst entscheiden würden und Grönland ein autonom verwalteter Teil des dänischen Königreichs bleibe.

Siehe auch:  Ataman verlangt längere Beschwerdefristen bei Diskriminierung
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Roderich Kiesewetter (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Besorgnis über die Erklärungen von US-Präsident Trump bezüglich Grönland
  • Forderung nach klaren Aussagen der Bundesregierung zur Souveränität Grönlands
  • Europa muss sich als geoökonomische Macht verstehen und starke Partnerschaften aufbauen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Grönland, USA, Europa, Dänemark
  • Zielgruppen: Sicherheitspolitiker, Bundesregierung, internationale Partner
  • Regionen: Grönland, USA, Eurasien, Dänemark, Japan, Taiwan, Australien, Kanada, Südamerika
  • Zeiträume/Fristen: keine Angabe, besorgniserregende aktuelle Lage

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Besorgnis über US-Politik unter Trump und deren Auswirkungen auf Grönland.
  • Verständnis von Trumps Slogan „Make America Great Again“ als territorialen Anspruch.
  • Notwendigkeit für Europa, sich geoökonomisch zu positionieren und Partnerschaften aufzubauen.

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