Länderdaten deuten auf deutlich zurückgehende Inflation

6. Januar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Entwicklungen in Wiesbaden

() – Die bundesweite jährliche Inflationsrate, die im November bei 2,3 Prozent gelegen hatte, dürfte im Dezember deutlich zurückgegangen sein. Darauf deuten erste Zahlen aus den Bundesländern hin, die bereits am Dienstagvormittag veröffentlicht wurden.

Einen besonders kräftigen Rückgang von 2,3 Prozent im Vormonat auf aktuell 1,8 Prozent maßen die Statistiker dabei in Nordrhein-Westfalen. Auch alle anderen Bundesländer, die Zahlen veröffentlichten, meldeten einen Rückgang. In , in Niedersachsen und im sank die jährliche Teuerung jeweils auf 1,9 Prozent (November: jeweils 2,2 Prozent). Rückgänge auf 2,2 Prozent wurden in Berlin (Vormonat: 2,5 Prozent), Brandenburg (Vormonat: 2,6 Prozent) und Hessen verzeichnet (Vormonat: 2,5 Prozent).

Unter anderem aus , und Sachsen-Anhalt gab es feiertagsbedingt keine neuen Daten. Deshalb ist die bundesweite Prognose unsicherer als üblich, aber es gibt dennoch einen eindeutigen Trend. Bundesweit ist wohl mit einer Teuerungsrate zwischen 1,8 und 2,1 Prozent zu rechnen, was auf jeden Fall einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Vormonat bedeutet.

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht seine vorläufige Schätzung für die bundesweite Inflationsrate im Laufe des Tages, in der Regel gegen 14 Uhr. Die endgültigen Zahlen kommen Mitte des Monats, dabei gibt es aber nur sehr selten Änderungen.

Siehe auch:  Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte legen zu
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Bildhinweis: Käse im Supermarkt (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Jährliche Inflationsrate sank im Dezember auf 1,8 Prozent in Nordrhein-Westfalen.
  • Teuerungsrate fiel in Sachsen, Niedersachsen und Saarland auf jeweils 1,9 Prozent.
  • Bundesweite Prognose liegt zwischen 1,8 und 2,1 Prozent.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Verbraucher in Deutschland, insbesondere in den Bundesländern mit veröffentlichten Zahlen
  • Rückgang der Inflationsrate von 2,3% (November) auf 1,8% (Dezember) in Nordrhein-Westfalen, 1,9% in Sachsen, Niedersachsen und Saarland
  • Prognose für bundesweite Inflationsrate zwischen 1,8% und 2,1% für Dezember

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rückgang der Inflationsrate von 2,3 % im November auf 1,8 % im Dezember in Nordrhein-Westfalen
  • Allgemeiner Trend des Rückgangs der Teuerungsraten in mehreren Bundesländern
  • Unsicherheit bei der bundesweiten Prognose aufgrund fehlender Feiertagsdaten aus einigen Bundesländern
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