Inflationsrate in Rheinland-Pfalz erreicht Jahresendtief
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Wirtschaft: Inflationsrate in Rheinland-Pfalz sinkt
Bad Ems () – Die Inflationsrate in Rheinland-Pfalz ist im Dezember 2025 auf 1,6 Prozent gesunken und hat damit den niedrigsten Stand im Jahresverlauf erreicht. Das teilte das Statistische Landesamt in Bad Ems am Dienstag mit.
Im Jahresdurchschnitt 2025 erhöhten sich die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent. Damit fiel der Preisanstieg so gering aus wie zuletzt im Jahr 2020 mit 0,6 Prozent.
Dämpfend wirkten im Dezember erneut die Energiepreise, die sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozent verbilligten.
Ohne Energie hätte die Inflationsrate bei rund zwei Prozent gelegen. Besonders deutlich sanken die Preise für Heizöl, Fernwärme und Strom.
Auch Gas und Kraftstoffe wurden günstiger, während feste Brennstoffe deutlich teurer waren.
Die Nahrungsmittelpreise stiegen gegenüber Dezember 2024 nur moderat um 0,4 Prozent. Preissteigerungen gab es unter anderem bei Süßwaren sowie bei Fleisch und Fleischwaren.
Deutlich günstiger wurden hingegen Butter, Speisefette und -öle sowie Molkereiprodukte und Eier.
Die Kerninflationsrate ohne Energie und Nahrungsmittel lag im Dezember bei 2,2 Prozent und damit unter dem Vormonatswert. Während sich die Preise für Waren insgesamt kaum veränderten, verteuerten sich Dienstleistungen binnen Jahresfrist um 3,1 Prozent.
Im Monatsvergleich zum November 2025 blieb der Verbraucherpreisindex unverändert.
Preisanstiege gab es unter anderem in den Bereichen Freizeit, Unterhaltung und Kultur sowie bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren, während Bekleidung und Schuhe deutlich günstiger wurden.
Im Jahresverlauf 2025 ging die Teuerung nach einem Höchststand von 2,7 Prozent im Januar schrittweise zurück und lag zum Jahresende deutlich unter dem Niveau der Vorjahre. Zwischen 2021 und 2024 hatte die Inflationsrate noch zwischen 2,6 und 6,6 Prozent gelegen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Supermarkt (Archiv) |
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