CDU-Sozialflügel fordert Kurskorrektur von Merz

7. Januar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Kurskorrektur in der Berliner CDU-Politik

() – Der Chef des CDU-Sozialflügels, Dennis Radtke, fordert eine Kurskorrektur von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).

Die CDU stehe zwar nicht punktlos am Tabellenende. „Dennoch muss man die negative Stimmung im Land sehr ernst nehmen und die Themensetzung und Kommunikation anpassen“, sagte Radtke den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). In einer Phase, in der die regelbasierte internationale Ordnung durch das Recht des Stärkeren abgelöst werde, müsste eigentlich die Stunde der Europa-Partei CDU schlagen, so Radtke.

Der CDU-Europapolitiker reagierte damit unter anderem auf ein Schreiben des Kanzlers an die Abgeordneten von Union und SPD, in dem er erklärt hatte, 2026 müsse sich die Koalition darauf konzentrieren, „die richtigen politischen und gesetzlichen Entscheidungen zu treffen, um die Standortbedingungen durchgreifend zu verbessern“. Nur so könne die deutsche Wirtschaft wieder wachsen und aus der Krise herauskommen.

Aus Radtkes Sicht geht es dagegen um den Dreiklang aus Wachstum, sozialer Sicherung und Zusammenhalt sowie Frieden und Sicherheit: „Wirtschaft, Zukunft der sozialen Sicherungssysteme und Europa müssen eigentlich die drei großen Themen sein für 2026.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz (Archiv)

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