Dax legt zu – Zalando und Rheinmetall gefragt

7. Januar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Dax-Anstieg und Marktanalysen in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Am Mittwoch hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.122 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start konnte der Dax seine Zugewinne weiter ausbauen.

„Die relative Kursstärke des Dax ist erstaunlich, aber für die erste Handelswoche nicht unüblich“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Die Nachfrage nach deutschen Standardtiteln bleibt weiterhin hoch und verlagert sich lediglich auf die Schwergewichte und die Aktien aus den defensiven Branchen.“

In Anbetracht von eher schwachen Indikationen aus der deutschen Wirtschaft und einem sich abkühlenden US-Arbeitsmarkt zeigten sich die Finanzmärkte relativ unbeeindruckt, so Lipkow. „Das Kursniveau von 25.000 Punkten wurde einkassiert und die Marktdynamik bleibt unverändert in den Finanzmärkten vorhanden. Irgendwann wird das Pendel auch wieder in die andere Kursrichtung ausschlagen. Spätestens dann, wenn die Allokation der institutionellen Investoren zum Jahresstart abgeschlossen ist.“

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Zalando, Rheinmetall und Siemens an der Spitze der Kursliste. Am Tabellenende fanden sich die Aktien von Scout 24, Beiersdorf und Deutscher Börse wieder.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 29 Euro und damit zwei Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Siehe auch:  Dax lässt geringfügig nach - Öl und Gas günstiger

Der Ölpreis sank hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 60,25 US-Dollar, das waren 45 Cent oder 0,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1686 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8557 Euro zu haben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Dax schloss bei 25.122 Punkten, Plus von 0,9 Prozent.
  • Gaspreis stieg um zwei Prozent auf 29 Euro pro Megawattstunde.
  • Ölpreis sank um 0,7 Prozent auf 60,25 US-Dollar pro Fass.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Dax: Zuwachs um 0,9 Prozent, Schlussstand 25.122 Punkte
  • Zielgruppen: Investoren, institutionelle Anleger, deutsche Standardtitel
  • Gaspreis: 29 Euro/MWh, Verbraucherpreis von 7 bis 9 Cent/kWh; Ölpreis: 60,25 USD/Fass, Rückgang um 0,7 Prozent

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Hohe Nachfrage nach deutschen Standardtiteln, insbesondere in defensiven Branchen und Schwergewichten
  • Unbeeindruckte Finanzmärkte trotz schwacher Indikationen aus der deutschen Wirtschaft und abkühlendem US-Arbeitsmarkt
  • Kursniveau von 25.000 Punkten wurde stabil gehalten, Markt- und Investorenverhalten bleibt dynamisch

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)