Winterwetter: Kliniken verzeichnen Anstieg der Patientenzahlen
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Belastung der Krankenhäuser in Berlin
Berlin () – Unfälle durch Eis und Schnee sorgen für eine wachsende Belastung der Krankenhäuser. „Die aktuelle Wetterlage führt zu einem deutlichen Anstieg der Patientenzahlen in den Notaufnahmen“, sagte der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben).
Gleichzeitig komme es vermehrt zu Atemwegserkrankungen, sowohl bei Patienten als auch bei Mitarbeitenden, was einen höheren Krankenstand zur Folge habe. „All diese Faktoren zusammen führen zu einer spürbaren Mehrbelastung in den Kliniken“, warnte der Verbandschef.
Auch die Hausärzte melden eine steigende Zahl von Behandlungen aufgrund von Stürzen. „Aus ersten Regionen hören wir, dass mehr Menschen wegen Glätteunfällen in die Praxen kommen“, sagte Verbandschef Markus Beier den Zeitungen. Besonders häufig seien Verletzungen von Handgelenken und Hüften, aber auch Schultern und Kopf. Beier mahnte insbesondere ältere Patienten zur Vorsicht.
Der Verband erwartet zudem mehr Atemwegserkrankungen. „Der Winter ist noch lang und wir rechnen noch einmal mit einem deutlichen Anstieg der Infekte in den kommenden Wochen. Auch die Grippewelle, die in diesem Jahr früh gestartet ist, ist voraussichtlich noch nicht vorbei“, erklärte der Mediziner und appellierte an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen. Beier beklagte allerdings, dass bereits seit Mitte Dezember in einigen Regionen Influenza-Impfstoffe knapp seien.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Krankenhaus (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Anstieg der Patientenzahlen in Notaufnahmen durch wetterbedingte Unfälle
- Zunahme von Atemwegserkrankungen bei Patienten und Mitarbeitern führt zu höherem Krankenstand
- Verletzungen durch Glätteunfälle betreffen insbesondere ältere Patienten, häufig betroffen sind Handgelenke, Hüften, Schultern und Kopf
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Patienten in Notaufnahmen aufgrund von Eis- und Schneeunfällen
- Besonders betroffen: ältere Menschen, häufige Verletzungen von Handgelenken, Hüften, Schultern und Kopf
- Prognose auf Anstieg der Atemwegserkrankungen in den kommenden Wochen, Grippewelle noch nicht vorbei
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Wetterlage mit Eis und Schnee erhöht Patientenzahlen in Notaufnahmen
- Zunahme von Atemwegserkrankungen bei Patienten und Mitarbeitenden führt zu höherem Krankenstand
- Erhöhter Bedarf an Behandlungen wegen Stürzen, insbesondere bei älteren Patienten
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Ansprechpartner in den Kliniken betonen die erhöhte Patientenzahl in Notaufnahmen.
- Hausärzte melden vermehrt Behandlungen aufgrund von Stürzen durch Glätte.
- Appell an die Bevölkerung, sich gegen Atemwegserkrankungen impfen zu lassen.
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